Kultusministerkonferenz setzt bundesweite Bildungsstandards beim Abitur
Die Kultusminister der Länder haben auf ihrer Plenartagung in Hamburg einheitliche Leistungsanforderungen für die gymnasiale Oberstufe und das Abitur in allen 16 Bundesländern beschlossen. Die Ressortchefs der Länder haben verbindliche Bildungsstandards in den Fächern Deutsch, Mathematik und fortgeführter Fremdsprache (Englisch/Französisch) festgelegt.
19.10.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern"Der Beschluss gemeinsamer Bildungsstandards ist ein wichtiger Schritt hin zu einem bundesweit vergleichbaren Abitur", sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. "Die darin verankerte, grundsätzliche Kompetenzorientierung darf allerdings nicht dazu führen, dass damit Abstriche beim fachlichen Anspruch einhergehen und am Ende ein ´Abitur light´ entsteht. Es geht darum, dass das Abitur vergleichbar und nicht darum, dass es einfacher wird, um auf diese Weise künstlich mehr Abiturienten hervorzubringen und die Bildungsstatistiken zu schönen. Das nämlich wäre der ganz und gar falsche Weg", sagte Brodkorb.
"Mecklenburg-Vorpommern geht gemeinsam mit fünf anderen Bundesländern, darunter auch Bayern und Sachsen, allerdings noch einen Schritt weiter und wird ab 2014 damit beginnen, gemeinsame Aufgaben in die Abiturprüfungen aufzunehmen. Es ist richtig, dass wir uns mit den Besten zusammentun, damit unsere Abiturienten ein Zeugnis vorweisen können, das in ganz Deutschland einen exzellenten Ruf genießt", so der Minister weiter.
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