Landtag erhöht Mittel für Krankheitsvertreter um 2,8 Millionen Euro
Das Kultusministerium sieht die Kritik der GEW am Instrument der befristet eingestellten Lehrkräfte für Krankheitsvertretungen inhaltlich als berechtigt an. Daran werde deutlich, dass das System der Krankheitsvertretungen für die Schulen im Land von den Vorgängerregierungen nicht ausreichend beachtet worden sei.
27.07.2011 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergDie Folge sei ein viel zu hoher Unterrichtsausfall an den Schulen. Als ersten Schritt haben die Regierungsfraktionen von Grünen und SPD heute im Landtag beschlossen, die von der alten Landesregierung beabsichtigte Kürzung bei den Mitteln für Krankheitsvertretungen rückgängig zu machen und sie um 2,8 Millionen auf insgesamt 16 Millionen Euro zu erhöhen. In Zukunft sollen schrittweise weitere Stellen für Krankheitsvertreter geschaffen werden. "Wir wollen dafür sorgen, dass an den Schulen eine ausreichende Unterrichtsversorgung gesichert ist", unterstreicht Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. Dies bedeute auch, die Befristung der Stellen für Krankheitsvertretungen abzuschaffen. Die weitere Entwicklung hänge aber von der Haushaltslage ab. Darüber hinaus wurde heute die von der alten Landesregierung ebenfalls beabsichtigte Streichung von 711 Lehrerstellen rückgängig gemacht.
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