Rheinland-Pfalz

Leistungsniveau sichern

Der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) nimmt die Klagen der Kammern und Wirtschaftsverbände über die mangelnde Ausbildungs- und Studierfähigkeit von Schulabgängern ernst. Eine der Hauptursachen dafür sieht er in einer schleichenden Senkung der Anforderungen. So übe z.B. die Agentur für externe Evaluation der Schulen (AQS) Druck auf Schulen aus, indem sie aus einer hohen Wiederholerquote auf schlechte Unterrichtsqualität schließt. Die Notengebung muss sich an klar definierten objektiven Kriterien und nicht in erster Linie am Durchschnitt der Klasse oder am individuellen Lernfortschritt orientieren.

27.08.2012 Pressemeldung Verband Reale Bildung

"Mit Notendumping ist den Schülern nicht gedient. Vielmehr gilt es, den fachlichen Anspruch aufrecht zu erhalten, damit die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Schulabschluss auf dem Arbeitsmarkt bestehen können", so der VDR-Landesvorsitzende Bernd Karst. Steigende Abbrecherquoten bei Auszubildenden und Studierenden sind ein Alarmsignal.

Mangelnde Disziplin einzelner Schülerinnen und Schüler im Unterricht bremst auch den Lernfortschritt der Leistungswilligen. Hier müssen zusätzliche Lehrerwochenstunden bereitgestellt werden, um eine individuelle Förderung z.B. durch Teamteaching zu gewährleisten.

Nicht zuletzt wiederholt der Realschullehrerverband seine Forderung, endlich auch in Rheinland-Pfalz als letztem Bundesland eine Abschlussprüfung für den Berufsreife- und Realschulbildungsgang einzuführen, um so eine Vergleichbarkeit der Abschlüsse zu gewährleisten.

Ansprechpartner

Verband Reale Bildung

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