Realschullehrer NRW

Marsch in die Einheitsschule gestoppt

Der historische Schulkonsens hat mit dem heute vorgestellten Gesetzentwurf eine solide Grundlage gefunden. Von herausragender Bedeutung aus Sicht von lehrer nrw ist, dass das gegliederte Schulsystem eine Verfassungsgarantie erhält und damit eine gesicherte Zukunft hat.

06.09.2011 Pressemeldung lehrer nrw

"Der Marsch in die Einheitsschule ist gestoppt. Funktionierende Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien, die es nach wie vor in großer Zahl gibt, haben eine Perspektive", kommentiert Brigitte Balbach, Vorsitzende von lehrer nrw.

Positiv ist auch, dass kooperative, teilintegrative und integrative Bildungsgänge innerhalb der neuen Sekundarschule – anders als in der Gemeinschaftsschule – hinsichtlich Klassengröße und Pflichtstundenzahl der Lehrkräfte strikt gleich behandelt werden. "Ziel muss es nun sein, eine Gleichbehandlung aller Schulformen zu erreichen", betont Balbach. "Ein erster Schritt ist mit der im Schulkonsens verabredeten Absenkung der Klassengrößen getan. Weitere müssen folgen." lehrer nrw begrüßt, dass der Weg der neuen Sekundarschule nicht nur von Seiten der Wissenschaft, sondern auch durch einen Beirat unter Beteiligung aller Landtagsfraktionen begleitet wird. "Wir werten dies als wichtiges Signal für eine Basisorientierung", so Balbach. lehrer nrw wird die Ausgestaltung des neuen Schulgesetzes kritisch-konstruktiv begleiten, um sicherzustellen, dass der Geist des Konsenses auch in der Praxis seinen Niederschlag findet.

Ansprechpartner

lehrer nrw

Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden