MBFJ zu Französisch in den Schulen

"Französisch hat an rheinland-pfälzischen Schulen einen sehr hohen Stellenwert. Und für die Landesregierung hat Französisch als Sprache des großen Nachbarn eine große Bedeutung, von einer Venachlässigung kann keine Rede sein." Das stellte der Pressesprecher des Bildungsministeriums in Reaktion auf die Kritik der CDU fest.

02.10.2006 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Schulen, die Französisch lernen, liege in Rheinland-Pfalz deutlich über dem Bundesdurschnittswert. Rheinland-Pfalz sei zudem eines der wenigen Bundesländer, das bereits ab der 1. Grundschulklasse flächendeckend und durchgängig eine integrierte Fremdsprachenarbeit - auch in Französisch - anbiete.

"Erste Begegnungen mit der französischen Sprache erfolgen sogar schon im Kindergarten. 136 Kindertagesstätten - insbesondere in den Grenzregionen - beteiligen sich nämlich am Landesprogramm ,Lerne die Sprache des Nachbarn´. In Rheinland-Pfalz gibt es zudem fünf Grundschulen und 14 weiterführende Schulen mit bilingualem Unterricht in verschiedensten Fächern in Deutsch und Französisch. In den Regionalen Schulen und den Realschulen ist Französisch durchweg die zweite Fremdsprache, an den Gymansien wird Französisch überwiegend als 2. Fremdsprache gewählt, in einigen Realschulen und Gymnasien ist es sogar die erste Fremdsprache", betonte der Ministeriumssprecher. Zudem arbeite die Landesregierung derzeit im Zusammenhang mit der Stundenaufstockung für die Orientierungsstufe an einem Konzept, in dem neben anderen Fächern auch der Fremdsprachenunterricht gestärkt werden solle."


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