Mehr als 15 000 MINT-Angebote für Schulen transparent gebündelt
Die MINT-Bildungsportale der arbeitgebernahen Initiative "MINT-Zukunft schaffen", der Industrie- und Handelskammern sowie des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." werden künftig alle ihre 15 000 MINT- Angebote über eine bundesweit einheitliche Suchmaschine miteinander vernetzen. (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik).
22.01.2013 Pressemeldung Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.Dadurch soll die Reichweite der drei Initiativen und der Nutzen für die Zielgruppen verbessert werden. Unterrichtsmaterialien, Informationen über Karrieren in naturwissenschaftlich-technischen Berufen oder Kontakte zu Unternehmen werden damit für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Studierende und Eltern übersichtlicher und gebündelt. Die Kooperation schafft die Voraussetzung für die seit langem eingeforderte Transparenz im MINT-Bereich, denn die Suchmechanismen liefern einheitliche Ergebnisse auf allen drei Portalen.
Den Startschuss für die gemeinsame Initiative geben heute in Berlin DIHK-Bildungsexpertin Dr. Esther Hartwich, der tecnopedia-Projektleiter Dr. Roland Lentz, die Geschäftsführerin von "Komm, mach MINT." Dr. Ulrike Struwe sowie Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative MINT-Zukunft-schaffen.
"MINT-Zukunft-schaffen" bietet auf ihrem Internetportal einen MINT-Navigator an, der alle wichtigen Funktionen vereint, die auch die großen Suchportale auszeichnen. Der MINT-Navigator ist jedoch bei spezifischen MINT-Anfragen deutlich zielsicherer und genauer. Dafür wurde er mit exklusiven MINT-spezifischen Filtermechanismen und Features ausgestattet. Die Kombination der Google-Custom-Search-Engine (CSE) mit einer lokalen Datenbank erlaubt es, beliebige Inhalte mit Metadaten (Schlagworten, Kategorisierungen, regionaler Zuordnung) anzureichern. Unterrichtsmaterialien, Technik-Videos, MINT-Veranstaltungstermine, Links und vieles anderes lassen sich mit dem MINT-Navigator verwalten, darstellen und finden - aber auch mit einbettbaren Widgets nutzen.
Dieses Konzept hat sowohl die Industrie und Handelskammern (IHKs) als auch die Initiative "Komm, mach MINT." überzeugt. tecnopedia und "Komm, mach MINT." werden jetzt Startpartner für die Nutzung der neuen Technologie des MINT-Navigators. Auch auf den Portalen www.ihk-tecnopedia.de und www.komm-mach-mint.de wird der MINT-Navigator integriert. Über die gemeinsame Suchfunktion werden bei einer Volltextsuche also alle drei Portale ausgelesen sowie eine zusätzliche Abfrage über alle Google-Treffer gestartet und den Nutzern angezeigt.
Informationen zu den Partnern: Die IHKs schaffen mit ihrem MINT-Bildungsportal www.ihk-tecnopedia.de Angebote für Schulen, den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht praxisnäher zu gestalten sowie Karrierewege in Forschung und Technik aufzuzeigen. tecnopedia bietet Schulen und Unternehmen außerdem die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, um Kooperationen aufzubauen und best-practice auszutauschen.
Die BDI/BDA Initiative "MINT Zukunft schaffen" bietet den zahlreichen, erfolgreichen MINT-Einzelinitiativen der Arbeitgeberverbände, Berufsverbände und Unternehmen eine breite Plattform, um durch ein gemeinsames Auftreten eine kritische Masse zu erreichen und politischen Forderungen öffentlichkeitswirksam entscheidenden Nachdruck zu verleihen. "MINT Zukunft schaffen" ist zudem durch Kongresse, Auszeichnungen, MINT-HUBs sowie MINT-Botschafternetzwerke die MINT-Multiplikator-Plattform.
Der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." will vor allem mehr junge Frauen für naturwissenschaftlich-technische Berufe begeistern und ihre Karrieren fördern. Eine große Zahl von Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien unterstützt aktuell diese Zielsetzung mit vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen zur Studien-und Berufsorientierung junger Frauen. Das Informationsportal www.komm-mach-mint.de bietet einen Überblick über das breite Spektrum von Angeboten zur Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte mit konkreten Tipps, Handlungsempfehlungen und einer bundesweiten Projektlandkarte.
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