Wettbewerb

Mehr außerschulische MINT-Bildungs­angebote für Schülerinnen und Schüler

Der Ausbau der MINT- Nachmittagsangebote geht weiter. Dafür hat das BMBF jetzt eine zweite Wettbewerbsrunde der regionalen MINT-Cluster gestartet. Damit weitet das BMBF seine Anstrengungen aus, um die MINT-Bildung in Deutschland zu stärken.

04.02.2021 Bundesweit Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • © sirtravelalot/Shutterstock

Bis zum 26. April 2021 können MINT-Vereine im Zusammenschluss mit weiteren Partnern wie Schülerlaboren und Schülerforschungszentren, Kinder- und Jugendbildungswerken, Unternehmen, Hochschulen oder Kommunen und Landkreisen ihre Ideen einreichen, um das außerschulische MINT-Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler zu verstetigen.

Hierzu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: "Gute MINT Bildung leistet einen wichtigen Beitrag für das Innovationsland Deutschland. In diesem Feld brauchen wir Nachwuchs. Außerschulische Lernorte sind eine hervorragende Ergänzung des Schulunterrichts, um junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - kurz: MINT - zu begeistern. Ich freue mich, dass wir mit der zweiten Wettbewerbsrunde noch mehr MINT- Angebote in die Fläche bringen werden. Die kürzlich gestarteten 22 MINT-Cluster der ersten Förderrunde ermöglichen es zehn- bis -16-jährigen Schülerinnen und Schüler zu forschen, in Laboren oder mobilen Makerspaces zu experimentieren, 3-D-Druck auszuprobieren oder Coding zu lernen. Dabei sollten sich die potentiellen MINT-Cluster eng mit den Schulen vor Ort vernetzen. Als Bund unterstützen wir die Länder in Sachen Bildung so gut es uns möglich ist. Diese Förderung reiht sich damit in die umfangreichen Maßnahmen des BMBF wie den DigitalPakt Schule oder Programme zur Lehrerqualifizierung. Nur gemeinsam können Bund und Länder den wirtschaftlichen Erfolg und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes sichern."

Hintergrund

Die eingereichten Skizzen werden mithilfe von Gutachterinnen und Gutachtern bewertet, die das BMBF bei der Auswahl der überzeugendsten Projekte unterstützen. Im Förderwettbewerb sind auch Ansätze gefragt, die Mädchen und junge Frauen noch stärker für MINT-Berufe begeistern. Die neuen MINT-Cluster sollen möglichst noch bis Jahresende starten.

Pro MINT-Cluster stellt das BMBF über eine Laufzeit von 3 bis 5 Jahren durchschnittlich 500.000 € zur Verfügung. Insgesamt stellt das BMBF bis zu 32 Mio € für den Ausbau der außerschulischen MINT-Angebote bereit. Dieses Förderprogramm ist eine zentrale Maßnahme des MINT-Aktionsplans, den das BMBF zur Stärkung der MINT-Bildung aufgelegt hat.


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