Mehr Zeit für Bildung!
Die GEW begrüßt die heutigen Protestaktionen der Studierenden und Schüler anlässlich der Kultusministerkonferenz (KMK) in Bonn und fordert unter dem Motto "Mehr Zeit für Bildung" nachhaltige Reformmaßnahmen an den Schulen und Hochschulen in NRW. Die GEW wendet sich gegen die Verschulung und unzumutbare Verdichtung der Studiengänge. "G8" ist für Schüler, Eltern und Lehrer nach wie vor nicht akzeptabel.
10.12.2009 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen"Schüler und Studierende brauchen mehr Zeit für Bildung", forderte heute GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber und betonte, dass die in der GEW organisierten Beschäftigten an Schulen und Hochschulen an der Seite der protestierenden Schüler und Studierenden stünden.
"Das Recht auf individuelle Förderung jedes Schülers kann an den Gymnasien nicht eingelöst werden, wenn der Ganztag unzulänglich ausgestattet ist und die Lehrpläne überfrachtet bleiben. Die GEW schlägt vor, dass Schüler und Eltern selber darüber entscheiden, ob sie nach acht oder neun Schuljahren das Abitur anstreben," so Meyer-Lauber.
Den Zugang zum Masterstudium dürfe weder Quote noch Note beschränken. "Wir müssen deutlich mehr Dozentinnen und Dozenten einstellen, um mehr Studierende auszubilden und besser zu betreuen", forderte Meyer-Lauber. Um schnell zu einem spürbaren Ausbau der Hochschulen zu kommen, unterstütze die GEW die Forderung nach einem neuen Hochschulsonderprogramm von Bund und Ländern.
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