Ökoweg-Sekundarschule Weißenfels erhält knapp 2,5 Mio. Euro für weiteren Ausbau

Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz hat heute der Ökoweg-Sekundarschule in Weißenfels einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 2.485.000 Euro überbracht. Mit den zugesagten Mitteln aus dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" 2003-2007 (IZBB) des Bundes sollen umfangreiche Um- und Ausbaumaßnahmen am Schulgebäude, der Sporthalle und den Außenanlagen sowie Verbesserungen der Ausstattung finanziert werden. In dem von der Schule eingereichten pädagogischen Konzept wird das Hauptaugenmerk auf die Verbindung von Unterricht und Ganztagsangeboten gelegt. Geplant ist eine verstärkte Kooperation mit anderen Schulen, Jugend- und Freizeiteinrichtungen, ein Ausbau von Arbeitsgemeinschaften und Kursen zur Neigungs- und Interessenförderung. Die Ökowegschule profiliert sich seit 1991 und will zukünftig noch deutlichere Akzente in Richtung Umwelt- und Umfeldgestaltung setzen. Zielstellung ist die Schaffung einer "Sekundarschule zum Wohlfühlen".

12.05.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Kultusminister Olbertz hob die Qualität des Projektes der Ökowegschule hervor. "Wir haben mit großer Überzeugung Grundschulen und Sekundarschulen zu Schwerpunkten des Förderprogramms erklärt, weil gerade in diesen Schulformen noch ein großer Investitionsbedarf besteht", sagte der Minister. "Auf der Grundlage detailgenauer Analysen ihrer Rahmenbedingungen und klarer pädagogischen Zielstellungen hat die Ökowegschule Weißenfels ein anspruchsvolles Konzept zur Ganztagsbetreuung entwickelt, in dessen Mittelpunkt die Verbesserung der Schulqualität und der Schulatmosphäre steht."

Zum Hintergrund:

Sachsen-Anhalt hat sich im Unterschied zu anderen Ländern für ein wettbewerbliches Verfahrens nach landesweiten Maßstäben und mit einheitlichem Antragstermin bis zum 31.01.2004 entschieden. Dazu wurden vom Land Förderschwerpunkte und -voraussetzungen formuliert. Ziel der Umsetzung des Investitionsprogramms des Bundes "Zukunft Bildung und Betreuung" war von vorn herein nicht die Förderung möglichst vieler Projekte unter Inkaufnahme pädagogischer Beliebigkeit, sondern die Realisierung qualitativ hochwertiger pädagogischer Konzepte zur Ganztagsbetreuung mit Referenzcharakter für das Land. Zugleich wurden die Prioritätensetzungen der Schulträger berücksichtigt. Die Liste der geförderten Schulen umfasst insgesamt 64 Investitionsprojekte mit 70 beteiligten Schulen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Wegen der besonderen Ansprüche des Landeskonzepts zur Umsetzung des Investitionsprogramms hat ein Großteil der beabsichtigten Bauprojekte einen erheblichen Wertumfang. Förderhöhen von über einer Million Euro pro Projekt sind der Regelfall. Die verfügbaren Bundesmittel (126 Mio. Euro) werden vollständig gebunden. Nach jetzigem Planungsstand ist für 2005 ein Mittelabfluss von 20-30 Mio. Euro zu erwarten.


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