Olbertz überbringt Zuwendungsbescheid über 250.000 Euro an Grundschule Großkorbetha

Die Grundschule in Großkorbetha hat heute von Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 250.527 Euro erhalten. Die zugesagten Mittel stammen aus dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" 2003 - 2007 (IZBB) des Bundes.

12.05.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Kultusminister Olbertz gratulierte der Grundschule zur Qualität ihres pädagogischen Konzeptes, das dem Gesamtvorhaben zu Grunde liegt und den Ausschlag für die Aufnahme in die Landesprioritätenliste gegeben hatte. Die Schule plant eine Intensivierung der Zusammenarbeit von Schule und Hort und eine verstärkte Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen. "Ich freue mich darüber, dass Sie daneben eine Profilierung im Bereich der modernen Fremdsprachen anstreben", so Olbertz. Der geplante Begegnungsunterricht in Englisch und Französisch werde allen Schülerinnen und Schülern nutzbringend sein. Die Beschäftigung mit fremden Sprachen und Kulturen erhalte gerade in einem zusammenwachsenden Europa ein immer stärkeres Gewicht. "Das Interesse an einer offenen Kommunikation kann man nicht früh genug wecken", so Kultusminister Olbertz.

Mit den bewilligten Investitionsmitteln sollen bauliche Veränderungen vorgenommen und Sanierungsarbeiten ausgeführt werden. So werden der Pausenhof der Schule umgestaltet, die Schulküche renoviert und das Dach sowie die Fassade des Hortes und der Turnhalle saniert. Für Teile des Geldes will man überdies Computersoftware zur Unterstützung des Schulunterrichtes anschaffen.

Zum Hintergrund:

Sachsen-Anhalt hat sich im Unterschied zu anderen Ländern für ein wettbewerbliches Verfahrens nach landesweiten Maßstäben und mit einheitlichem Antragstermin bis zum 31.01.2004 entschieden. Dazu wurden vom Land Förderschwerpunkte und -voraussetzungen formuliert. Ziel der Umsetzung des Investitionsprogramms des Bundes "Zukunft Bildung und Betreuung" war von vorn herein nicht die Förderung möglichst vieler Projekte unter Inkaufnahme pädagogischer Beliebigkeit, sondern die Realisierung qualitativ hochwertiger pädagogischer Konzepte zur Ganztagsbetreuung mit Referenzcharakter für das Land. Zugleich wurden die Prioritätensetzungen der Schulträger berücksichtigt. Die Liste der geförderten Schulen umfasst insgesamt 64 Investitionsprojekte mit 70 beteiligten Schulen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Wegen der besonderen Ansprüche des Landeskonzepts zur Umsetzung des Investitionsprogramms hat ein Großteil der beabsichtigten Bauprojekte einen erheblichen Wertumfang. Förderhöhen von über einer Million Euro pro Projekt sind der Regelfall. Die verfügbaren Bundesmittel (126 Mio. Euro) werden vollständig gebunden. Nach jetzigem Planungsstand ist für 2005 ein Mittelabfluss von 20-30 Mio. Euro zu erwarten.


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