Niedersachsen

Rotstift im Schuletat

(red) Nach Hessen und Schleswig-Holstein setzt jetzt offensichtlich auch Niedersachsen den Rotstift beim Bildungsetat an. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) heute berichtet, soll unter anderem durch "verzögerte Ersatzeinstellungen" gespart werden.

16.06.2010 Artikel
  • © bikl.de

Konkret heißt das, es sollen 2000 Stellen von ausscheidenden Lehrkräften erst ein halbes Jahr später besetzt werden. Betroffen seien 600 Stellen zum Einstellungstermin 1. Februar und 1400 Stellen, die eigentlich am 1. August 2011 wiederbesetzt werden sollten, schreibt die Zeitung. Gestrichen werden sollen außerdem die für die schrittweise Senkung des Einschulungsalters geplanten 110 zusätzlichen Lehrerstellen. Außerdem soll bei den Anrechnungs- und Ermäßigungsstunden von Lehrern und bei der Schulinspektion gespart werden. Schließlich soll die Finanzhilfe für Schulen in freier Trägerschaft pauschal um ein Prozent gekürzt werden.


Weiterführende Links

  • NOZ: Mit dem Rotstift durch die Schuletats

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