Schulbuchkonzepte werden der Schulzeitverkürzung angepasst
Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband begrüßt die Kennzeichnung von verpflichtenden und von zusätzlichen Unterrichtsinhalten in Schulbüchern. Damit wird Eltern, Schülern und Schülerinnen sowie Lehrkräften die den Unterricht unterstützende Funktion von Schulbüchern auch in Präsentation stärker herausgestellt.
18.04.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)Die pädagogische Freiheit der Lehrerinnen und Lehrer wie auch ihre Gesamtverantwortung für guten Unterricht sind davon nicht berührt. Eltern und Schüler aber werden Möglichkeiten gegeben, verständlich und nachvollziehbar obligatorische Inhalte und Zusatzmaterial, das sich vornehmlich auf Vertiefung und Einübung beziehen kann, zu unterscheiden.
"In der aufgeheizten Debatte um die behauptete wie auch befürchtete Überforderung von Kindern und Jugendlichen infolge der Schulzeitverkürzung ist dies ein guter Schritt. Mehr Klarheit und Transparenz bei den auf Kompetenzorientierung ausgerichteten Kernlehrplänen und bei der unterrichtspraktischen Umsetzung in Schulbüchern hilft allen Betroffenen", unterstützt Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes, das Vorhaben.
Der Philologen-Verband zeigt sich zufrieden darüber, dass mit der Verständigung zwischen Schulministerium und dem Verband der Schulbuchverlage eine weitere Absprache erfüllt wurde, die mit der Landeselternschaft der Gymnasien, den beiden Schulleitervereinigungen für Gymnasien und dem Philologen-Verband NW vor zwei Monaten vereinbart worden war.
Die Gesprächspartner sind darüber hinaus hocherfreut, dass mit der Ganztagsoffensive der Landesregierung dringend erforderliche Lehrerstellen und Finanzmittel zu Umsetzung der Schulzeitverkürzung bereit gestellt werden.
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