Schulische Vielfalt statt Einfalt in Niedersachsen: Neue "Oberschule" braucht Gymnasialzweig
Schulische Vielfalt statt Einfalt fordert der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte - VNL/VDR in Hinblick auf die neue Schulstruktur in Niedersachsen.
25.11.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung"Eine starke Oberschule muss einen gymnasialen Zweig haben, ohne Gymnasialzweig wird die Oberschule keine Akzeptanz finden. Das sächsische Modell der Mittelschule, eine Zusammenlegung von Haupt- und Realschule ohne Gymnasialzweig, kennt keinen freien Elternwillen und ist in Niedersachsen kaum durchsetzbar", so Landesgeschäftsführer Klaus-Jürgen Maurer.
Die neue Oberschule wird primär von den bisherigen Realschülerinnen und -schülern angewählt werden. Die neue Schulform braucht neben dem Gymnasialzweig zur Umsetzung ihrer Ziele zusätzliches pädagogisches Personal wie Sozialarbeiter, kleinere Klassen und gute Arbeitsbedingungen für die dort unterrichtenden Lehrkräfte. Deshalb bedeuten die vom Kultusminister angekündigten Maßnahmen noch lange keine Bevorzugung der neuen Schulform, sie bedeuten vielfach eine Anpassung an die teilweise schon jetzt in einigen Schulformen geltenden Bedingungen. Unabhängig davon sollten für alle Schulformen sukzessive verbesserte Bedingungen geschaffen werden.
Keine Kommentare vorhanden