Sachsen-Anhalt

"SINUS an Grundschulen": Lehrkräfte zogen positive Bilanz des naturwissenschaftlichen Unterrichtsprogramms

In den vergangenen zwei Tagen trafen sich in Halberstadt Lehrkräfte von rund 70 Grundschulen Sachsen-Anhalts, Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft, des Kultusministeriums sowie des Landesinstitutes für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA). Sie alle zogen Bilanz des vierjährigen Unterrichtsentwicklungsprogramms "SINUS an Grundschulen", an dem sich insgesamt 150 Schulen des Landes beteiligt haben.

07.06.2013 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Die Abkürzung SINUS steht für das Programm zur "Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts". Es wurde 1998 als Modellversuch in Reaktion auf die ernüchternden Ergebnisse der PISA-Studie initiiert. An ihm beteiligten sich in den vergangenen 15 Jahren nahezu alle Bundesländer mit mehr als 2 500 Schulen im Primar- und Sekundarbereich. Auch Lehrkräfte der rund 150 Projektschulen in Sachsen-Anhalt arbeiteten in dieser Zeit daran mit, Probleme im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht zu erfassen und durch intensive Kommunikation und Kooperation Lösungen für diese zu finden.

In der zweitägigen Abschlussveranstaltung wurden die Arbeitsergebnisse der einzelnen Schulen vorgestellt und in Workshops diskutiert. Dabei konnte eine erfreuliche Bilanz gezogen werden, denn die veränderte Unterrichts- und Aufgabenkultur innerhalb des Projektes führte zu gesteigerten Lernergebnissen der Schülerinnen und Schüler. So belegte Sachsen-Anhalt im letzten bundesweiten Leistungsvergleich im Fach Mathematik an Grundschulen einen hervorragenden 2. Platz.

Die guten Erfahrungen der Projektschulen mit "SINUS an Grundschulen" sollen nun auf alle Grundschulen des Landes ausgeweitet werden. Dazu werden die in den vergangenen vier Jahren aufgebauten Netzwerkstrukturen auch weiterhin genutzt und ausgebaut. Erfahrungen sollen zwischen den Schulen weitergegeben werden, die Ergebnisse des Projektes in Fortbildungsveranstaltungen einfließen. Zudem stehen vier Koordinatorinnen des LISA allen Schulen künftig beratend zur Seite. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.bildung-lsa.de/sinus.html.


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