SPD will gemeinsame Schule bis zur 10. Klasse
(bikl.de) Die SPD strebt eine gemeinsame Schule für alle Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse" an. Damit soll "die frühe soziale Auslese" in Deutschland überwunden werden, heißt es in dem Beschluss von SPD-Parteivorstand und Parteirat vom Montag dieser Woche.
11.12.2007 ArtikelAlle Schüler sollen künftig nach dem Willen der SPD "gemäß ihrer Potenziale und Leistungsfähigkeit den bestmöglichen Schulabschluss erreichen können". Weiter heißt es: "Deshalb wollen wir, dass Kinder und Jugendliche länger gemeinsam lernen. Dies ist am besten zu erreichen in einer gemeinsamen Schule für alle Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse. Wir wollen dies verbinden mit einer besseren individuellen Förderung."
Außerdem setzt sich die SPD für weitgehende Lernmittelfreiheit ein. Kinder von Arbeitslosengeld II-Empfängern und aus Familien im unteren Einkommensbereich sollen zur Einschulung ein Schulstarterpaket in Höhe von 150,- Euro erhalten. Ein Vorschlag, den der bisherige Arbeitsminister Franz Müntefering bereits vor einigen Wochen in die Diskussion eingebracht hatte. Außerdem sollen alle Kinder in der Kindertagesstätte oder in der Schule eine warme Mahlzeit essen können. Wenn Eltern ihren Anteil nicht aufbringen, so der Beschluss, soll der Staat mit den Kommunen den finanziellen Ausgleich leisten.
Weiterführende Links
- Beschluss des SPD-Parteivorstandes und des SPD-Parteirates: Gute Bildung - Chance für alle
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