Unterrichtsdefizit lässt sich nicht weglächeln
"Die Lehrerinnen und Lehrer an Beruflichen Schulen sowie die Schülerinnen und Schüler, die sich jetzt dort bewerben, erwarten von der Landesregierung eine schnelle Reaktion auf die fehlenden Klassen. Kultusministerin Marion Schick hat wiederholt die Durchlässigkeit des baden-württembergischen Schulsystems garantiert, jetzt erhalten offenbar selbst Realschüler mit einem Notendurchschnitt von 2,3 keinen Platz auf den Beruflichen Gymnasien. Die GEW warnt davor, die schlechte Unterrichtsversorgung an den Beruflichen Schulen wegzulächeln. Kultusministerin Schick sollte dafür sorgen, dass ab September zusätzliche Klassen eingerichtet werden", sagte am Freitag (23.04.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
23.04.2010 Pressemeldung GEW Baden-WürttembergDie Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt die Forderungen des Berufsschullehrerverbandes nach einer Stärkung der Beruflichen Schulen. Die GEW berichtet, dass teilweise ein Notenschnitt von 2,3 nicht ausreicht, um einen Platz an einem Beruflichen Gymnasium zu erhalten. Das Kultusministerium hat festgelegt, dass der Schnitt von 3,0 als Zugangsvoraussetzung ausreicht.
Weitere Informationen: www.gew-bw.de
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