"Wichtiger Dienstleister für Schulen und Lehrkräfte"

Für zentrale Prüfungen wie den Qualifizierenden Hauptschulabschluss, den Mittleren Bildungsabschluss und das Abitur zeichnet es mitverantwortlich, das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB). Aber das Institut des Bayerischen Kultusministeriums erstellt auch die Orientierungsarbeiten in der Grundschule und die Jahrgangsstufentests in den weiterführenden Schulen. Vor allem unterstützen die knapp 150 Mitarbeiter der Einrichtung in der Münchner Schellingstraße die Arbeit von Schulen und von Lehrkräften vor Ort. Am 20. November wird in München das 40jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert.

15.11.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Als "Dienstleister für Schulen und Lehrkräfte" sowie als "Motor für Innovationen im Bildungsbereich" bezeichnet der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, Ministerialdirektor Josef Erhard, das Institut.

Gegründet worden war das ISB, wie Dr. Peter Meinel, der Direktor des Instituts, ausführt, 1966 als "Institut für Gymnasialpädagogik" (IGP). Fünf Jahre später wurde es in das nun im Dienste aller Schularten stehende "Staatsinstitut für Schulpädagogik" umgewandelt. 1984 wurde das Staatsinstitut für Bildungsforschung und Bildungsplanung integriert und das neu geschaffene Institut erhielt den Namen "Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung" (ISB). Dieser wurde vor drei Jahren modifiziert: Das ISB führt nun den Namen "Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung".

Heute umfasst das Institut sechs Abteilungen:
• Berufliche Schulen,
• Gymnasium,
• Realschule,
• Grund-, Haupt- und Förderschulen,
• Qualitätsagentur
• und Grundsatzabteilung.

Die Leiter der Abteilungen der allgemeinbildenden Schularten koordinieren zusätzlich schulartübergreifende Fachbereiche.
Das ISB fungiert seit Jahrzehnten in Abstimmung mit Lehrkräften als "Werkstatt" für Lehrpläne aller bayerischen Schularten. Dazu erstellt es Handreichungen für Lehrerinnen und Lehrer zur praktischen Unterrichtsgestaltung. Diese Arbeit ist besonders gefragt, wenn vor Ort Neuerungen eingeführt werden sollen. Das ISB begleitet die Evaluation von Schule und Unterricht und führt Schul- und Modellversuche zu Unterrichtsformen und zur Schulorganisation durch.

Die Arbeitsergebnisse aus dem Institut werden in Printform und im Internet publiziert. Zu den jüngsten Veröffentlichungen des ISB gehört die "Bildungsberichterstattung 2006", die wichtige Sozialdaten und Steuerungsinformationen für alle bayerischen Bezirke und Landkreise darstellt.

Weitere Informationen zum ISB über www.isb.bayern.de.


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