Zeugnisvergabe

Zwischenzeugnisse in Bayern: „Wichtige Etappe geschafft“

Heute (13.02.2026) bekommen viele bayerische Schüler:innen ihr Zwischenzeugnis. Es zeigt den Lernstand nach dem ersten Schulhalbjahr und ist damit ein wichtiges Feedback-Instrument für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern. Alternative Formen der Leistungsrückmeldung bleiben an bayerischen Schulen weiter beliebt.

13.02.2026 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
  • Schulkinder sitzen an einem Gruppentisch und schreiben etwas auf. © Adobe Stock Überreicht werden die Zwischenzeugnisse am letzten Schultag der zweiten vollen Schulwoche im Februar.

Kultusministerin Anna Stolz betont hierzu: „Das erste Schulhalbjahr ist geschafft! Das Feedback der Lehrkräfte macht die Stärken und Talente unserer jungen Menschen sichtbar. Sie dürfen gerne stolz sein auf das, was sie erreicht haben. Leistung ist auch etwas verdammt Cooles! Und sollten die Noten gerade nicht so gut ausfallen, gilt: Das Zwischenzeugnis ist nur eine Zwischenbilanz! Bis zum Jahresende ist noch alles drin. Im zweiten Halbjahr bleibt noch genügend Zeit, um an der Technik zu feilen und alles zu geben. Hierfür bieten unsere Lehrkräfte und die Staatliche Schulberatung wertvolle Hilfe und Unterstützung an.“

Zwischenzeugnisse – und alternative Leistungsrückmeldungen

Überreicht werden die Zwischenzeugnisse am letzten Schultag der zweiten vollen Schulwoche im Februar. Es gibt sie an Grundschulen, Mittelschulen, Förderschulen, Realschulen, Gymnasien, Wirtschaftsschulen, Beruflichen Oberschulen, Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachschulen und Fachakademien. Für Grundschulkinder der Klassen 1 bis 3 kann ein Lernentwicklungsgespräch anstelle des Zwischenzeugnisses treten. Darüber entscheidet die Lehrerkonferenz im Einvernehmen mit dem Elternbeirat vor Beginn des Schuljahres. Auch in der Grundschulstufe der Förderschulen wird diese Alternative regelmäßig in Anspruch genommen. Bereits im Januar erhalten Viertklässler einen Leistungsbericht zur frühzeitigen Rückmeldung vor dem Übertrittszeugnis.

Lernentwicklungsgespräche können auch an Mittelschulen und in der Mittelschulstufe der Förderschulen in den Jahrgangsstufen 5 bis 9 die Zwischenzeugnisse ersetzen bzw. ergänzen. An Gymnasien und Realschulen können die Zwischenzeugnisse für die Jahrgangsstufen 5 bis 8 durch schriftliche Informationen über das Notenbild ersetzt werden, wenn Lehrerkonferenz und Elternbeirat zuvor zugestimmt haben. Dann gibt es für die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte an mindestens zwei Terminen des laufenden Schuljahres eine schriftliche Information über das Notenbild. Auch an Wirtschaftsschulen lassen sich in der Vorklasse sowie den Jahrgangsstufen 7 und 8 die Zwischenzeugnisse durch mindestens zwei schriftliche Informationen über das Notenbild ersetzen.

Umfassende Beratungsangebote für junge Menschen und Eltern

Schülerinnen und Schüler und deren Eltern können sich von Lehrkräften, Beratungslehrkräften, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen direkt an den Schulen vor Ort umfassend beraten lassen. Auf den Schulhomepages finden sich die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartnerinnen und -partner.

Für komplexe Fragestellungen stehen zudem die Beratungslehrkräfte sowie die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den neun Staatlichen Schulberatungsstellen bereit.


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden