Die gemeinnützige Stiftung Ravensburger Verlag wurde im Jahr 2000 errichtet. Ihre Zwecke orientieren sich an der Programmarbeit und an der Zielsetzung der Unternehmensgruppe Ravensburger. Die Stifter sehen die Förderung von Bildung und Erziehung als gesellschaftliche Verpflichtung und wollen ihr Engagement für das Gemeinwohl vor allem im kulturellen und sozialen Umfeld von Kindern und Familien verwirklichen. Stiftungsvorstand ist Johannes Hauenstein, den Vorsitz des Stiftungsrats hat Albert Hess.
Die Stiftung ist vor allem als Trägerin eigener Projekte tätig. Derzeitige oder jungst abgeschlossene Projektschwerpunkte: Forschungsprojekt Mütter mit Migrationshintergrund, Medienerziehung im Dialog von Kita und Familie, sowie Vergabe der beiden jährlich vergebenen Auszeichnungen Leuchtturmpreis Ehrenamt und Buchpreis Familienroman.
www.stiftung-ravensburger.de
Donnerstag, 11.10. um 9.45 Uhr, in Halle 3.1 am SPIEGEL-Bildungsforum.
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05.10.2007
Pressemeldung
Schule
Einer nicht repräsentativen, jedoch aussagekräftigen Pilotstudie in deutschen Ballungsgebieten zufolge sind 55 % der Kinder in katholischen und evangelischen Kindergärten getauft. 17,9 % kommen aus muslimischen Familien, und jedes fünfte Kita-Kind (19,7 %) wächst ohne Religionsbekenntnis auf. Zunehmend feiern kommunale Einrichtungen religiöse Feste wie den christlichen St. Martinstag oder das islamische Fastenbrechen. Interreligiöse Fragen gewinnen in der vorschulischen Bildung immer mehr an Bedeutung. Diese und weitere überraschenden Ergebnisse der Untersuchung in 364 Einrichtungen werden am Montag erstmals öffentlich bei einem wissenschaftlichen Symposion in Köln vorgestellt. Der Ansatz gilt als neu: Selbst in jüngsten pädagogischen Untersuchungen und staatlichen Erhebungen zur Qualität von Kindertagesstätten waren religiöse Aspekte bislang vernachlässigt worden.
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21.05.2007
Pressemeldung
Frühe Bildung
Mit einem Praxis-Handbuch zum Selbststudium für Erzieherinnen reagiert das Forscherteam der drei Ravensburger Jugend-Medienstudien auf ein Manko in der deutschen Kindergartenpraxis: die fehlende Medienkompetenz der Erzieherinnen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Ravensburger Verlag stellten die Professoren Dr. Gudrun Marci-Boehncke und Dr. Matthias Rath (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg) im Rahmen der Internationalen Bildungsmesse didacta 2007 in Köln ihre Publikation und die wichtigsten Ergebnisse der dritten Studie zum Thema "Medienerziehung in der Frühförderung" vor.
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01.03.2007
Pressemeldung
Frühe Bildung
"Kinderrechte dürfen nicht allein als Schutzrechte gegen Eltern definiert werden." Diese Meinung vertrat Professor Jörg M. Fegert, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm, in seiner Laudatio aus Anlass der Verleihung des Ravensburger Medienpreises. Mit einem Preisgeld von 15.000 € zeichnete zuvor Dorothee Hess-Maier, Vorsitzende der Stiftung Ravensburger Verlag, am Montagabend in der Berliner Landesvertretung von Baden-Württemberg sechs Journalist/innen für ihre Wettbewerbsbeiträge zum Ravensburger Medienpreis 2006 für Bildung und Erziehung in der Familie aus (wie berichtet).
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29.11.2006
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft,
Frühe Bildung
Aktuelle Ergebnisse und Positionen aus der Jugendmedienforschung liefert ein Buch, das soeben im Beltz-Verlag in der Edition der Stiftung Ravensburger Verlag erschienen ist.
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21.09.2006
Pressemeldung
Schule
Medien gehören originär zur kindlichen Lebenswelt: Bereits die Hälfte der 5- bis 6jährigen in Deutschland hat Umgang mit dem Computer. Bücher spielen aber in diesem Alter noch eine wesentlich größere Rolle; entgegen landläufiger Meinung kommen Jungen sogar genauso lesemotiviert in die Grundschule wie Mädchen.
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16.03.2006
Pressemeldung
Schule,
Frühe Bildung
Kritik, Forderungen und konstruktive Vorschläge der Experten Ulm (22. Februar 2006). Im deutschen Kinderschutz sind "bedeutende Verbesserungen" dringend notwendig und praktisch auch realisierbar, um solch tragische Fälle von Kindesvernachlässigung und –misshandlung, wie sie jüngst bekannt wurden, zu verhindern. Zu diesem Ergebnis kamen 25 Experten aus Familien- und Sozialrecht, Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie, Pädiatrie, Entwicklungspsychologie, Jugend- und Gesundheitshilfe sowie Familienpolitik, die sich in Ulm zu einem Fachforum über Frühprävention im Säuglings- und Kleinkindalter getroffen hatten. Die Expertentagung war von der Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie /Psychotherapie in Zusammenarbeit mit der Stiftung Ravensburger Verlag veranstaltet worden.
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23.02.2006
Pressemeldung
Je stabiler die Bindung zwischen Eltern und Kind, desto seltener kommt es zu Vernachlässigung und Misshandlung. "Frühe Prävention" und "frühe Förderung der Bindung" in Risikofamilien sind daher die besten Voraussetzungen für das Kindeswohl, um tragische Fälle, wie sie jüngst die Öffentlichkeit aufgeschreckt haben, zu verhindern. In Deutschland gibt es allerdings häufig ein Zuständigkeitsproblem: Medizinische und soziale Hilfesysteme sind ungenügend vernetzt, Früherkennung unzuverlässig. Was tun? Zu dieser Frage beginnt heute ein dreitägiges Fachforum in Ulm, an dem 25 Experten aus Familien- und Sozialrecht, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Entwicklungspsychologie, Sozialpsychiatrie (für Erwachsene), Jugendhilfe und Familienpolitik teilnehmen. Das Fachforum wird von der Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie veranstaltet und von der Stiftung Ravensburger Verlag mit 15.400 € gesamtfinanziert.
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18.01.2006
Pressemeldung
Frühe Bildung
Die Preisträger des Wettbewerbs um den Ravensburger Medienpreis 2005 stehen fest. Mit 12.000 € Gesamtpreisgeld würdigt die Stiftung Ravensburger Verlag zum fünften Mal herausragende Medienberichte über positive Beispiele familiären und familienähnlichen Zusammenlebens. In diesem Jahr bewarben sich 64 Journalistinnen und Journalisten mit Artikeln und Sendungen aus Printmedien, Hörfunk und Fernsehen um diese Auszeichnung. Die Preisverleihung findet am 7. November 2005 in Berlin statt, die Laudatio hält Professorin Dr. Gudrun Marci-Boehncke (Literaturwissenschaft und Didaktik, Ludwigsburg).
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11.10.2005
Pressemeldung