Der Philologen-Verband NW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, Gesamtschulen und den Schulen des Zweiten Bildungsweges in Nordrhein-Westfalen wirkungsvoll zu vertreten
- gegenüber Landtag, Landesregierung und den politischen Parteien
- gegenüber der staatlichen Schulaufsicht und den privaten Schulträgern
- gegenüber der Öffentlichkeit.
Wir sind eine starke Gemeinschaft unter dem Dach des Deutschen Beamtenbundes mit überzeugenden Serviceleistungen. Wir setzen uns ein ...
- für ein begabungsgerechtes, vielgliedriges Schulwesen, damit Qualität und Leistung schulischer Bildung garantiert sind
- für klare Schulprofile und landesweit gültige Qualitätsstandards, damit die Vergleichbarkeit und Aussagekraft der Abschlussprüfungen erhalten bleiben
- für eine qualifizierte und schulformbezogene Lehrerausbildung sowie stetige, verlässliche und vorausschauende Einstellungspolitik, damit der Fachunterricht langfristig gesichert ist
- für den Beamtenstatus der Lehrer und Lehramtsanwärter und eine leistungsgerechte Besoldung, damit unsere Unabhängigkeit gewahrt bleibt
- für spürbare Arbeitserleichterungen im Schulalltag und für vernünftige Arbeitsbedingungen der Lehrerinnen und Lehrer, damit die Grenze unserer Belastung nicht überschritten und das notwendige Engagement der Lehrkräfte für ihre Schülerinnen und Schüler nicht untergraben wird.
Fast 2/3 aller Lehrerinnen und Lehrer gehören einer gesundheitlichen Risikogruppe an. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Lehrkräfte mehr als Beschäftigte im Strafvollzug und Pflegedienst, bei Polizei oder Feuerwehr, als Ärzte oder Manager gesundheitlich gefährdet sind. Die Befunde sind nicht altersabhängig. Bei Frauen liegt der Gefährdungsgrad – nicht zuletzt wegen der zusätzlichen häuslichen Beanspruchung – noch höher.
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01.03.2008
Pressemeldung
Schule
Zur Zeit überarbeitet das Schulministerium einige Kernlehrpläne und beabsichtigt dabei auch eine Reduzierung der bisher verpflichtenden Unterrichtsinhalte. Dies ist, so der Philologen-Verband, nur konsequent.
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29.02.2008
Pressemeldung
Schule
Für Aufregung sorgt ein später zurückgezogenes, unautorisiertes Redemanuskript der bildungspolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion, Ingrid Pieper von Heiden. Das Redemanuskript sollte in einer ursprünglich für Mittwoch geplanten Landtagsdebatte über Kopfnoten zum Einsatz kommen. Darin spricht sie sich für eine Reduzierung der 6 Kopfnoten auf 2 aus und unterstützt damit den vom Philologen-Verband und den Lehrerverbände NRW (LNRW) gemachten Vorschlag. In der FDP sei man sich einig, dass die Vergabe der Kopfnoten in der jetzt vorliegenden Form gestoppt werden müsse.
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23.02.2008
Pressemeldung
Schule
Mit scharfen Worten weist der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen die Angriffe von SPD, GRÜNEN und GEW auf die Gymnasien als scheinheilige und durchsichtige Manöver zurück. Die Gegner der Schulwahlfreiheit nutzen die Kritik an der Umsetzung der Schulzeitverkürzung dazu, zur Frontalattacke gegen Schulvielfalt in Nordrhein-Westfalen zu blasen.
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22.02.2008
Pressemeldung
Schule
Eine mehrfach erhobene Forderung des Philologen-Verbandes wird vom Schulministerium erfüllt. Die neuen Lehrkräfte zum nächsten Schuljahr werden bereits 5 Tage vor dem offiziellen Schuljahresbeginn eingestellt. Das bedeutet Rechtssicherheit für die in der letzten Ferienwoche stattfindenden Lehrerkonferenzen und Fortbildungsveranstaltungen. Es bedeutet aber auch mehr Geld in der Tasche der jungen Kolleginnen und Kollegen.
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20.02.2008
Pressemeldung
Schule
Die heute vom Schulministerium in Zusammenarbeit mit dem Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Christian Pfeiffer, vorgestellte Aufklärungsoffensive über die Auswirkungen des Medienkonsums auf Kinder und Jugendliche stößt auf ein positives Echo im nordrhein-westfälischen Philologen-Verband.
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15.02.2008
Pressemeldung
Schule
Im dritten Jahr der Schulzeitverkürzung an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen stellen sich aufgrund der zwischenzeitlich gewonnenen Erfahrungen eine Reihe von schulorganisatorischen Fragen. Weitere sinnvolle schulpolitische Entscheidungen sind erforderlich, um den pädagogischen Erfordernissen Rechung zu tragen und die notwendige Akzeptanz bei Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrern für die Schulzeitverkürzung zu erhöhen. Die Erfahrungen und Erwartungen im Rahmen der Umsetzung der Schulzeitverkürzung in NRW waren daher Anlass für ein Gespräch, zu dem der Philologen-Verband, die Landeselternschaft der Gymnasien sowie die Rheinische und Westfälisch-Lippische Direktorenvereinigungen bereits vor Wochen den Staatssekretär des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und weitere Vertreter des Ministeriums eingeladen hatten. Das Gespräch fand Ende Januar 2008 statt.
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09.02.2008
Pressemeldung
Schule
Auf Unverständnis stößt das sog. "spickmich"-Urteil des Oberlandesgerichts Köln beim Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen. Gegen alle rechtlichen Bedenken der Datenschutzbeauftragten in Nordrhein-Westfalen und Bayern stellt das Gericht den Schülerinnen und Schülern einen Freifahrschein aus bei der Benotung von Lehrerinnen und Lehrern im Internet.
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30.01.2008
Pressemeldung
Schule
Drei Lehrerverbände stellen der Presse ihre neu gegründete Kooperation "Lehrerverbände NRW (LNRW)" vor. Der Philologen-Verband (PhV), der Verband für Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs (vlbs) und der Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (vLw) werden künftig verstärkt gemeinsame bildungs- und berufspolitische Ziele gegenüber der Schulpolitik und in der Öffentlichkeit vertreten. Ihre Selbstständigkeit ist davon unberührt. Gleiche Interessen verfolgen die Lehrerverbände insbesondere bei der Lehrerausbildung, in Besoldungs- und Arbeitszeitfragen, zur Lehrerfortbildung und zur Schulqualität sowie bei der Verbesserung des Lehrerbildes in der Öffentlichkeit. Alle drei Lehrerverbände vertreten recht große Systeme. Zudem wird an ihren Schulformen der Hochschulzugang vergeben.
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22.01.2008
Pressemeldung
Schule
Ausdrücklich begrüßt der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen, dass Ministerin Barbara Sommer dem Wunsch des Verbandes nachkommt, auch Gymnasien, dort wo gewünscht, ein Ganztagsschulangebot zu ermöglichen. Ein solches pädagogisches Angebot ist sinnvoll und wird bereits in einer Reihe von Kommunen nachgefragt. Es stellt eine Bereicherung des Schulangebotes dar und kommt insbesondere auch den Elterninteressen entgegen. Nach wie vor muss dieses Angebot aber ein freiwilliges sein und darf den Schulen nicht verordnet werden.
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07.01.2008
Pressemeldung
Schule