Realschullehrerverband NRW
Der Realschullehrerverband NRW vertritt als landesweit einziger Lehrerverband dezidiert die Interessen der Lehrkräfte an den über 550 Realschulen in NRW, die mit rund 350.000 Schülerinnen und Schülern eine starke, intakte Schulform und eine Säule des Schulsystems bilden. Unter dem Dach des Deutschen Beamtenbundes (dbb) tritt der RLV NRW für ein vielgliedriges Schulsystem in öffentlicher und privater Trägerschaft ein.
Die rund 550 Realschulen in NRW leisten seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit. Weil sie gut funktionieren, stehen sie aber kaum im Fokus der Öffentlichkeit. Doch nun droht diese anerkannte Schulform Opfer ihres eigenen Erfolgs zu werden: In immer mehr Bundesländern wird die Realschule als "Ausputzer" missbraucht, um das schlechte Image der Hauptschulen aufzupolieren. Dass dies auf Kosten der Qualität gehen muss, weil Hauptschüler völlig andere Förderungen benötigen, wird dabei übersehen oder billigend in Kauf genommen. Weil die Einheitsschul-Welle auch nach Nordrhein-Westfalen überzuschwappen droht, hat der Realschullehrerverband NRW gemeinsam mit der Landeselternschaft der Realschulen am 23. März eine sehr erfolgreich angelaufene Initiative zum Erhalt der Realschule gestartet ([www.helpgelb.de](http://www.helpgelb.de)).
mehr
06.07.2009
Pressemeldung
Schule
Die vom Realschullehrerverband NRW (RLV) und der Landeselternschaft der Realschulen (LERS) gestartete Initiative zum Erhalt der Realschulen zeigt offenbar Wirkung. CDU und FDP scheinen erkannt zu haben, dass die Realschulen in NRW akut bedroht sind. Den Untergang dieser leistungsfähigen und bei Eltern, Schülern sowie in der Wirtschaft gleichermaßen anerkannten Schulform nehmen SPD und Grüne billigend in Kauf, um ihre Ideologie einer Einheitsschule durchzusetzen.
mehr
01.04.2009
Pressemeldung
Schule
Vorurteile sind wie Kaugummi – klebrig, hartnäckig und meist ausgelutscht. Nun hat das Allensbach-Institut mal wieder ans Licht gebracht, was die Deutschen über ihre Lehrer denken. Auf den ersten Blick werden einmal mehr die üblichen Klischees bedient: Über zwei Drittel der Befragten finden, dass Lehrer überfordert sind. Mehr als die Hälfte glauben, dass Lehrer zu viel über ihre berufliche Belastung klagen.
mehr
27.03.2009
Pressemeldung
Schule
Die Realschulen in Nordrhein-Westfalen sind bedroht. Die Opposition träumt von der Einheitsschule, in der Regierung propagiert der Juniorpartner FDP offen die regionale Mittelschule als Konglomerat aus Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Das CDU-geführte Schulministerium genehmigt reihenweise Verbundschulen, in denen der Bildungsgang Realschule dazu dient, dass Bürgermeister ihre Hauptschul-Standorte retten können. Die Realschule ist in diesem politischen Spannungsfeld offenbar nur noch ein Spielball.
mehr
23.03.2009
Pressemeldung
Schule
Die Kultusministerkonferenz will die Testverfahren zu Erhebung der Hauptschul-Bildungsstandards aussetzen, um die Bildungsstandards zu überarbeiten und danach herabzusetzen. "Im Sinne von Schulqualität wäre das eine katastrophale Entwicklung", erklärt dazu die Vorsitzende des Realschullehrerverbandes NRW, Brigitte Balbach. "Eine Absenkung der Bildungsstandards würde die Hauptschulen isolieren. Eine Vergleichbarkeit wäre nicht mehr gegeben. Es ist wünschenswert und absolut erforderlich, dass möglichst alle Absolventen eines Jahrgangs einen Abschluss machen können. Wenn dies aber auf Kosten der Qualität geht, wird Bildungspolitik unglaubwürdig", so Balbach.
mehr
04.12.2008
Pressemeldung
Schule
Nordrhein-Westfalen ist im PISA-Ländervergleich auf einem guten Weg. Zwar kann das bevölkerungsreichste Bundesland nach wie vor nicht in die Spitzengruppe vorstoßen, aber das war aufgrund der nach wie vor schwierigen Rahmenbedingungen auch nicht zu erwarten: So haben in NRW 30 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund. Beim neuen PISA-Primus Sachsen liegt diese Quote bei nur 3,7 Prozent. "Gemessen daran hat NRW kein berauschendes, aber doch ein ordentliches Ergebnis erzielt. Nicht nur in NRW zeigt sich, dass die Reformen und Investitionen im Bildungsbereich erste Früchte tragen", erklärt Brigitte Balbach, Vorsitzende des Realschullehrerverbandes NRW.
mehr
18.11.2008
Pressemeldung
Schule
Brigitte Balbach ist neue Vorsitzende des Realschullehrerverbandes Nordrhein-Westfalen. Der Hauptausschuss, das höchste Gremium des RLV, wählte die 56-Jährige am Vorabend des gerade zu Ende gegangenen Mülheimer Kongresses zur Nachfolgerin von Ulrich Brambach, der den Verband seit November 1991 geführt hatte. Brambach, der in zwei Jahren die Pensionsgrenze erreicht, hatte selbst die Stabübergabe forciert, um mit Blick auf die Landtagswahl 2010 frühzeitig klare Verhältnisse in der RLV-Führung zu schaffen. Mit Brigitte Balbach und ihren Stellvertretern Heribert Brabeck und Ulrich Gräler ist der Verband in dieser Hinsicht bestens aufgestellt. Brambach wird sein Wissen und seine Erfahrung auch im neu formierten Vorstand einbringen.
mehr
17.11.2008
Pressemeldung
Schule
"Die Feststellung des Instituts der deutschen Wirtschaft, dass hohe Lehrergehälter alleine keine Garantie für gute PISA-Ergebnisse sind, ist richtig", kommentieren der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann und der Vorsitzende des RLV NRW Ulrich Brambach die vom IW vorgelegten Vorschläge für eine Reform der Lehrerbezahlung. "Es lässt sich aber auch nicht belegen, dass alleine eine andere Form der Lehrerbezahlung in Deutschland zu besseren PISA-Ergebnissen führen würde."
mehr
11.11.2008
Pressemeldung
Schule
Vor dem Landesparteitag der FDP am 8. November in Düsseldorf verstärken sich die Irritationen innerhalb der Partei über den schulpolitischen Kurs ihres Vorsitzenden und Innovationsministers Andreas Pinkwart. Der FDP-Chef hält im Bemühen um stärkeres bildungspolitisches Profil an seinem Zwei-Säulen-Modell mit Gymnasium und "regionaler Mittelschule" fest, in der Haupt-, Real- und Gesamtschulen zusammengeführt werden können. "Der Realschullehrerverband NRW hält dies für einen höchst riskanten Weg, der den Boden für eine Einheitsschule in Nordrhein-Westfalen bereitet", erklärt RLV-Vorsitzender Ulrich Brambach.
mehr
06.11.2008
Pressemeldung
Schule
Die Landesregierung hat den Realschulen ein Besoldungs-Bonbon spendiert. Im Haushalt 2009 stehen 400 zusätzliche A13-Stellen nur für Realschulen. Aus Sicht des Realschullehrerverbandes NRW ist dies ein erfreuliches Signal, aber mehr auch nicht. Denn nach wie vor werden Lehrer an den verschiedenen Schulformen in NRW unterschiedlich bezahlt. An Gymnasien gilt im Eingangsamt generell die Besoldungsstufe A13. An den Realschulen ist dies schon in den 1970er Jahren von der damaligen SPD-Landesregierung auf A12 herabgesetzt worden.
mehr
16.10.2008
Pressemeldung
Schule