Baden-württembergische Grundschulen erzielen im internationalen Vergleich Spitzenwerte

14.09.2004 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Die baden-württembergische Kultusministerin Dr. Annette Schavan weist die bei Vorstellung des OECD-Berichtes "Bildung auf einen Blick" in Berlin geäußerte pauschale Kritik am deutschen Bildungswesen zurück: "Durchschnittswerte für ganz Deutschland verstellen den Blick auf das, was sich in den einzelnen Ländern schon entwickelt hat und weiter verbessert wird." Insbesondere lehnt Schavan die pauschalen Aussagen zu der mangelnden Leistungsfähigkeit der Grundschulen ab: "Baden-Württembergs Grundschulen haben in der IGLU-Studie den ersten Platz in Deutschland attestiert bekommen. Im internationalen Vergleich erreichen sie Werte wie Korea oder Schweden. Das ist das Resultat von Reformen wie dem "Schulanfang auf neuen Wegen", mit dem auch eine Senkung des Einschulungsalters verbunden war. Als einziges Land hat Baden-Württemberg seit dem vergangenen Schuljahr den Fremdsprachenunterricht für alle Grundschulkinder ab Klasse 1 eingeführt", so Annette Schavan. Damit wurde auch die Stundentafel für die Grundschüler erweitert, die heute im Jahr 735 Zeitstunden Unterricht erhalten. Schavan hob die Bedeutung einer Stärkung der vorschulischen Bildung und Erziehung hervor: "Die Landesregierung erarbeitet gemeinsam mit den Trägern von Kindertageseinrichtungen einen entsprechenden Orientierungsplan für alle Beteiligten, um die frühkindliche Neugierde und Lernfreude besser zu nutzen."


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