Ahnen: Reformen müssen fortgesetzt werden

"Die Förderung von schwächeren Schülerinnen und Schülern und die Hilfestellungen für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen müssen und werden in Rheinland-Pfalz weiter verstärkt werden. Dafür gibt es bereits eine ganze Reihe von erfolgreichen Ansätzen, die wir weiterverfolgen wollen." Das unterstrich Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen nach Veröffentlichung der zweiten internationalen Schulvergleichsstudie PISA.

07.12.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Der Ansatz des Landes sei eine umfassende Weichenstellung und reiche von der Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung bis zur Reform der Lehrerausbildung. Die Ministerin verwies insbesondere auf die neuen Bildungs- und Erziehungsempfehlungen, die in den Kindertagesstätten landesweit zum Einsatz kämen und auf das erfolgreiche Ganztagsschulprogramm des Landes, das weiter ausgebaut werde. Auch sei die Sprachförderung im vorschulischen und im schulischen Bereich, die im soeben beratenen Doppelhaushalt mit 12,5 Millionen Euro unterstützt werde, deutlich ausgeweitet und eine grundlegende Reform der Lehrerausbildung in Gang gesetzt worden. Grundlegende Reformen würden dabei in Rheinland-Pfalz immer auch mit finanzpolitischer Priorität verbunden. Das zeigten auch die für den Doppelhaushalt vorgesehenen 200 zusätzlichen Lehrerstellen. "Obendrein hat sich der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die in Rheinland-Pfalz länger gemeinsam lernen, durch den Ausbau der Regionalen Schulen, der Integrierten Gesamtschulen und der Dualen Oberschule seit 1991 auf mehr als 30 Prozent verdreifacht. Und das mit einer hohen Akzeptanz vor Ort, die für solche Veränderungen nötig ist", unterstrich Doris Ahnen."


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden