Initiative "KITA Bündnis Baden-Württemberg" veranstaltet Fachtag "Mehr in gute Rahmenbedingungen investieren" in Stuttgart
"Ich sehe meine Teilnahme an ihrer Tagung auch als Zeichen für einen gut funktionierenden Dialog mit allen Beteiligten", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL heute (11. Juli) auf dem Fachtag "Mehr in gute Rahmenbedingungen investieren" der Initiative "KITA Bündnis Baden-Württemberg" im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. "Ihre Rückmeldungen werden bei der Überarbeitung des Orientierungsplans aufgenommen und mit den Kindergartenträgerverbänden abgestimmt. Von Beginn an haben wir gemeinsam mit den kommunalen Landesverbänden sowie den kirchlichen und sonstigen freien Kindergartenträgerverbänden den Orientierungsplan ausgearbeitet. Auch deshalb genießt der Orientierungsplan eine hohe Akzeptanz", betonte Rau.
11.07.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg"20 Millionen Euro stehen für die Umsetzung des Orientierungsplans zur Verfügung", sagte Kultusminister Rau. Dieser Betrag werde je zur Hälfte vom Land und von den Kommunen zur Verfügung gestellt. Über 38 000 Erzieherinnen und Erzieher sowie Kinderpflegerinnen und -pfleger werden mit diesen Mitteln zum Orientierungsplan fortgebildet. Aus dem Kindergartenlastenausgleich (§ 29 kommunaler Finanzausgleich, FAG) erhalten die Gemeinden jährlich 394 Millionen Euro, die die Kommunen für die Unterhaltung der Einrichtungen verwenden. Minister Rau sicherte den Erzieherinnen und Erziehern zu, dass er in fortlaufenden Gesprächen mit allen Beteiligten auf Lösungen drängen werde, die weit über die Fragen der Umsetzung der Orientierungspläne hinausgingen. "Damit werden wir den zukünftigen Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung im Kindergarten noch besser gerecht."
"Mit dem Schulanfang auf neuen Wegen, dem Bildungshaus 3-10 und dem Orientierungsplan haben wir bereits die ersten Schritte für eine moderne frühkindliche Bildung eingeleitet", sagte Rau. Bis 2013 werden ein Drittel aller Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz erhalten. Dafür stellt das Land ab 2009 50 Millionen Euro zur Verfügung, die bis 2014 kontinuierlich auf jährlich 165 Millionen Euro anwachsen. "Wir sind mit dem Sozialministerium und den Trägerverbänden im Gespräch, wie das Fachpersonal in den nächsten Jahren zusätzlich ausgebildet werden kann", sagte Rau. Erzieherinnen und Erzieher sollen in Zukunft auch die Möglichkeit erhalten, einen Hochschulabschluss zu erwerben, bei dem Leistungen aus der Ausbildung angerechnet werden können.
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