Kinderbildungsgesetz NRW

Kontraste beschreibt den Fachkräftemangel drastisch - Politik handelt nach dem Motto: Augen zu und durch

10.02.2012 Artikel

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Am Beispiel einige Tageseinrichtungen in Berlin hat die gestrige ARD-Sendung Kontraste die bestehenden Unzulänglichkeiten in der personellen Besetzung nicht nur im Zusammenhang mit der Begleitung von Kindern unter 3 Jahren öffentlich gemacht. Prof. Dr. Sell hat in ergänzend die bestehenden Unzulänglichkeiten aufgezeigt und im Zusammenhangen mit dem steigenden Fachkräftebedarf ein entschiedenen Handeln angemahnt.

Er führte u.a. aus: "Wir schaffen hier Plätze für Unterdreijährige, für die Kleinsten der Kleinen, für verletzliche Kinder. Und wir … ja, laufen hier sehenden Auges in das Risiko der Kindeswohlgefährdung … wir reden hier über Zweijährige oder noch jüngere Kinder, und das treibt mich am meisten um."

Kommentar:

In dem Beitrag wurde deutlich, dass es dabei nicht nur um die notwendige Verbesserung der Regelbesetzung geht, sondern dass auch für Fälle von Abwesenheiten wegen Krankheit qualifizierte Vertretungen sichergestellt werden müssen. Insofern müssten, was bereits in einem Gutachten auch für die Situation in NRW bestätigt wurde, nicht nur von den Trägern die Anstellungsschlüssel den Mindestanforderungen entsprechen, sondern sichergestellt werden, dass die Personalsituation jederzeit vorhanden sein muss.

Die geschilderten Situation in dem Kontraste-Beitrag dürfen eigentlich nicht "wahr" sein verlangen nach einem Einschreiten der "Heimaufsicht".

Der Beitrag hat die Augen geöffnet, so dass die Unterbesetzungen nicht weiter hingenommen werden dürften und das Motto "Augen zu und durch" weiterhin tagtäglich Handlungsmaßstab in vielen Fällen bleibt.


Weiterführende Links

  • Informationen zur Sendung: Kontraste 9.2.2012

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