Bildungsminister Holger Rupprecht ruft anlässlich des Weltalphabetisierungstages am 08. September 2010 dazu auf, die Zahl der Analphabeten weiter zu senken. "Wer selbst einfache Texte nicht verstehen und nicht verfassen kann, hat massive Einschränkungen in seinem Leben: Er ist auf dem Arbeitsmarkt nahezu chancenlos, er kann nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und er hat es schwer, seinen Alltag zu meistern." Deshalb sei es besonders wichtig, dass es für solche Menschen Unterstützungsangebote gibt, so der Bildungsminister weiter. Diese gebe es mittlerweile seit einigen Jahren in etlichen brandenburgischen Städten und Landkreisen in Form der "Grundbildung für Erwachsene". "Damit diese Angebote auch die Betroffenen erreichen, ist es besonders wichtig, dass diese in ihrem Alltag darauf hingewiesen werden, sei es etwa in Arztpraxen, in Behörden, in Vereinen oder in Schulen", betont Rupprecht. "Zudem würde ich mir einen Ausbau dieser Angebote auch in weiteren Kreisen und Städten wünschen."
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06.09.2010
Pressemeldung
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg