BAföG

Niedersächsischer Landtag verabschiedet das bundesweit erste Studienbeitragsgesetz

Der Niedersächsische Landtag hat am (heutigen) Freitag (9.12.) die Einführung von Studienbeiträgen beschlossen. Damit ist Niedersachsen das erste Land, dass die Einführung der Studienbeiträge gesetzlich absichert. mehr

09.12.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Studentenwerke: Mehr Chancengerechtigkeit im deutschen Hochschulsystem!

"Kernaufgabe einer modernen Bildungspolitik muss es sein, für mehr Chancengerechtigkeit auf allen Stufen unseres Bildungssystem zu sorgen, von der Kita bis zur Hochschule." Mit diesen Worten umriss Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), auf der Mitgliederversammlung in Berlin die Erwartungen der Studentenwerke an die Politik in Bund und Ländern. mehr

30.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Deutsches Studentenwerk: Studienkredite nur ergänzend zu einem starken BAföG

Nach Auffassung des Deutschen Studentenwerks (DSW) können Studienkredite die klassischen Säulen der Studienfinanzierung - BAföG, Elternunterhalt und studentische Erwerbstätigkeit - allenfalls ergänzen, nicht aber ersetzen. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens erklärt: "In bestimmten Studienphasen, etwa während des Examens, kann ein Studienkredit sinnvoll sein." Keinesfalls aber dürfe das gesamte Studienfinanzierungssystem auf Kredite umgestellt werden. Rinkens: "Unsere Sozialerhebung zeigt, dass wir in Zukunft vor allem Studierende aus einkommensschwachen und aus Mittelstands-Familien gewinnen müssen, um die Studierquote in Deutschland wirklich auf 40% zu erhöhen. Das beste Mittel dazu ist ein starkes, attraktives BAföG." Auf ihrer Mitgliederversammlung in Berlin forderten die im Deutschen Studentenwerk zusammengeschlossenen 61 Studentenwerke deshalb Bund und Länder auf, das BAföG zu verbessern. Die Bemessungsgrenzen für das Elterneinkommen seien zu erhöhen, die Fördersätze an die Preis- und Einkommensentwicklung seit der BAföG-Reform des Jahres 2001 anzupassen. Gleichzeitig stellen die Studentenwerke eine Reihe von Ansprüchen an Studienkredite. mehr

30.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Deutsches Studentenwerk: Länder mit Studiengebühren müssen nachbessern!

Die bisher von einigen Bundesländern vorgelegten Modelle zur Einführung von Studiengebühren erfüllen nach Ansicht des Deutschen Studentenwerks (DSW) nicht die sozialstaatlichen Auflagen, die das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zu Studiengebühren den Ländern auferlegt hat. Auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin appellierte der Dachverband der 61 Studentenwerke in Deutschland an die sozialstaatliche Verantwortung jener Länder, die Studiengebühren einführen wollen, und forderte sie zu Nachbesserungen auf. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens erklärt: "Konkret fordern wir, dass die Länder ihre Zuschüsse zur Studienfinanzierung ausbauen, dass sie Stipendienprogramme auflegen und bei der Gebührenerhebung auf die tatsächliche finanzielle Situation der Studierenden abstellen." Insbesondere Studierende, deren Budget unter dem gesetzlichen Mindestbedarf von 640 Euro im Monat liegt, sollten von Studiengebühren grundsätzlich freigestellt werden, präzisiert Rinkens und betont: "Dies muss für deutsche wie auch für ausländische Studierende gleichermaßen gelten." mehr

30.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Ab Wintersemester 2007/2008: Studienbeiträge auch im Saarland

Nach Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen werden auch im Saarland Studierende an Hochschulen einen Beitrag für ihr Studium zu leisten haben. Die Landesregierung beabsichtigt, mit Beginn des Wintersemesters 2007/2008 Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro pro Semester für Studierende aller saarländischen Hochschulen einzuführen. Die Einführung wird begleitet durch ein sozialverträgliches und zinsgünstiges Darlehens- und Stipendiensystem. So wird gewährleistet, dass jeder - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern - studieren kann. mehr

30.11.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Proteste gegen Studiengebühren

Studierende, Hochschulangestellte, Schüler/innen und Eltern sind am kommenden Mittwoch (30.11.) zu landesweiten Protesten gegen die geplanten Studiengebühren in Baden-Württemberg aufgerufen. In Stuttgart werden mehrere tausend Demonstrant/innen erwartet, während im Landtag die Diskussion über den Gesetzentwurf zur Einführung von Studiengebühren beginnt. mehr

25.11.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Hochschulrektoren loben Entscheidungsfreiheit der Hochschulen im NRW-Studienbeitragsmodell

Erfreut hat Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart zur Kenntnis genommen, dass sich die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) heute in Berlin lobend über die Freiheit der NRW-Hochschulen geäußert hat, selbst darüber entscheiden zu können, ob und in welcher Höhe bis maximal 500 Euro pro Semester sie Studienbeiträge erheben. mehr

24.11.2005 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Deutsches Studentenwerk zum Studienfinanzierungsvorschlag der HRK: "Einig im Ziel, uneins in der Wahl der Mittel"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Dachverband der 61 Studentenwerke in Deutschland unterstützt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in ihrer Forderung, dass Bund und Länder die Hochschulen angesichts der für die nächsten Jahre prognostizierten stark steigenden Studierendenzahlen angemessen ausstatten müssen. "Wenn die Zahl der Studierenden tatsächlich von heute zwei Millionen auf 2,7 Millionen bis zum Jahr 2012 ansteigt, dann sind wir mit den Hochschulrektoren klar einer Meinung: Bund und Länder sind gefordert, in einer gemeinsamen Anstrengung die Hochschulen ausreichend zu finanzieren", erklärt DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens. Gleichzeitig bezeichnet Rinkens die heute in Berlin vorgestellten Vorschläge der HRK zu einer Reform der Studienfinanzierung als "widersprüchlich". Für Rinkens gehen die Empfehlungen der HRK, wonach ausnahmslos alle Studierenden Studiengebühren entrichten sollen, einseitig zu Lasten der Studierenden und ihrer Eltern. mehr

24.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

HRK kritisiert Ländergesetzentwürfe zu Studienbeiträgen

Kritik an der Art und Weise, wie die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die Erhebung von Studienbeiträgen gestalten wollen, hat das Plenum der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am 23. November in Bremen geübt. mehr

24.11.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Gesetzentwurf zur Einführung von Studiengebühren verabschiedet

Die Einführung von Studiengebühren ab dem Sommersemester 2007 soll den Hochschulen und Berufsakademien des Landes zusätzlich 180 Mio. € im Jahr einbringen - rund 10 Prozent mehr gegenüber ihrer bisherigen Etatsumme von 1,9 Mrd. €. mehr

22.11.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg