Bildungschancen

GEW:

"Bildungsperspektiven für junge Flüchtlinge verbessern"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) appelliert mit Blick auf den "Internationalen Tag gegen Rassismus" am Samstag an die Bundesregierung, die Teilhabe junger Flüchtlinge an Bildung zu verbessern. mehr

20.03.2015 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Aufwachsen in Armut

Von Anfang an benachteiligt

(red/pm) In Deutschland wachsen mehr als 17 Prozent der unter Dreijährigen in Familien auf, die von staatlicher Grundsicherung leben. Wie wirkt sich das auf die Entwicklung dieser Kinder aus? Eine Analyse von Schuleingangsuntersuchungen im Ruhrgebiet zeigt: Armutsgefährdete Kinder sind schon bei Schuleintritt benachteiligt. mehr

13.03.2015 Artikel

© Deutsche Messe
didacta-Eröffnung

"Kinder brauchen faire und gerechte Bildungschancen"

(red) "Die Zukunft eines jeden Landes ist unmittelbar von der Bereitschaft abhängig, den Kindern faire und gerechte Bildungschancen bereit zu stellen", erklärte der Präsident des Didacta Verbands, Prof. Dr. Wassilios Fthenakis gestern in Hannover zur Eröffnung der didacta, Europas größter Bildungsmesse. Er forderte die Gäste der Eröffnungsfeier auf: "Lassen Sie uns gemeinsam diese Herausforderung annehmen." mehr

25.02.2015 Artikel

Bayern

Situation der Flüchtlingskinder weiterhin schlecht

Die Situation ist für Flüchtlingskinder an Bayerns Schulen trotz zusätzlicher Klassen nach wie vor schlecht. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) hatte bereits im Oktober auf die zum Teil dramatische Situation hingewiesen, ein Notprogramm mit zehn Millionen Euro gefordert und einen umfangreichen Forderungskatalog mit detaillierten Handlungsanweisungen an die Staatsregierung gerichtet - getan hat sich seitdem aber nicht viel. mehr

25.02.2015 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

© bikl.de
Interview

"Rassistische Diskriminierung ist eine Alltagserfahrung für viele Schülerinnen und Schüler"

Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte besuchen doppelt so häufig die Hauptschule wie herkunftsdeutsche Jugendliche. Viele brechen die Schule ab und verlassen sie, ohne überhaupt einen Abschluss erworben zu haben. Im Gegensatz dazu ist der Anteil der Schulabgängerinnen und -abgänger ohne deutschen Pass, die 2012 die Schule mit einem Hochschulabschluss verlassen haben, nicht einmal halb so hoch wie bei den herkunftsdeutschen Schulabgängerinnen und -abgängern. Noch immer sind die Bildungschancen im Einwanderungsland Deutschland also höchst ungleich verteilt. Was läuft falsch im Bildungssystem und welche konkreten Veränderungen sind notwendig? Antworten dazu von der Koordinatorin im [MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen](http://www.men-nds.de/), Beate Seusing. mehr

24.02.2015 Artikel

© Didacta Verband
Prof. Fthenakis

"Vielfalt ist ein Gewinn - und eine echte Chance auf mehr Bildungsgerechtigkeit"

(von Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes der Bildungswirtschaft) Unsere Gesellschaft ist von Vielfalt geprägt: In Deutschland hat jeder fünfte Einwohner einen Migrationshintergrund, bei Kindern unter zehn Jahren liegt dieser Anteil bei etwa einem Drittel. ( Quelle: Migrationsbericht 2013 ) Doch nicht nur unsere kulturelle Herkunft ist vielfältig, unsere Talente sind es umso mehr. In deutschen Kitas und Schulen lernen junge Menschen mit ganz unterschiedlichen Begabungen und Kompetenzen, die geprägt sind von ihrem kulturellen und sozialen Hintergrund, von ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihren physischen Voraussetzungen ... Diese Vielfalt ist ein nicht zu unterschätzender Gewinn für unsere Gesellschaft – und sie eröffnet ein fast unerschöpfliches Spektrum an Lerngelegenheiten. Vielfalt begrüßen, sie als Chance begreifen und die besonderen Talente jedes Einzelnen bestmöglich fördern, das muss unser Ziel sein. So kann Bildung entscheidend dazu beitragen, unser Integrationsproblem zu lösen, individuelle Chancen gerechter zu verteilen und das Bildungssystem effizienter zu gestalten. mehr

20.02.2015 Pressemeldung Didacta Verband e.V. / Verband der Bildungswirtschaft

GEW Baden-Württemberg

Bleiberecht für junge Flüchtlinge verbessern

Die GEW Baden-Württemberg macht sich für ein Bleiberecht von jungen Flüchtlingen in Deutschland stark: "Sie sollten für die Dauer ihrer Berufsausbildung einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten, damit sie diese auch abschließen können", sagte Doro Moritz GEW-Landesvorsitzende am Freitag (20.02.) in Stuttgart. mehr

20.02.2015 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Studie

Private Bildungsausgaben für Kinder: Einkommensschwache Familien sind relativ stärker belastet

Familien, die Geld für die Bildung ihrer Kinder ausgeben, sind umso stärker belastet, je weniger Einkommen sie haben: Während der entsprechende Anteil am monatlichen Haushaltseinkommen im unteren Fünftel der Einkommensskala bei rund vier Prozent liegt, sinkt er auf gut drei Prozent bei den einkommensstärkeren Familien. Bezieht man auch jene Familien ein, die keine Bildungsausgaben tätigen, entweder weil sie die Angebote nicht nutzen oder von Beiträgen befreit sind, nimmt der Anteil der Bildungsausgaben mit dem Einkommen zu. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor, die auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der Zusatzstichprobe Familien in Deutschland (FiD) basiert. mehr

18.02.2015 Pressemeldung Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Bundesagentur für Arbeit

Alle Potenziale nutzen – Sprachförderung ausbauen

Immer mehr Menschen suchen in Deutschland Schutz vor politischer Verfolgung, Krieg oder Vertreibung. Viele davon bleiben für längere Zeit oder sogar für immer in Deutschland als anerkannte Asylberechtigte oder Geduldete. Bisher stehen diese Menschen vor zahlreichen Barrieren, um ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten zu können. Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) setzt sich für eine bessere Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung ein. Eine elementare Voraussetzung dafür sind hinreichende Angebote zum Erlernen der deutschen Sprache. mehr

13.02.2015 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)

Niedersachsen

"Es ist nur vernünftig, die Diskriminierung von Gesamtschulen weiterhin abzubauen"

Die Auswertung des Niedersächsischen Kultusministeriums zum 5. Schuljahrgang 2014/2015 zeigt nach Ansicht von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, dass mit der vorgelegten Schulgesetznovelle die richtigen Schwerpunkte gesetzt werden. mehr

06.02.2015 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium