Drei Tage vor dem Bildungsgipfel fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft eine Bildungsoffensive in NRW und hat dafür bis 2015 einen zusätzlichen öffentlichen Investitionsbedarf von jährlich 4 Prozent errechnet. Nach Berechnungen der GEW stehen 2015 dann 6 Milliarden € mehr zur Verfügung, das entspräche dem Gipfelziel von 10% des Bruttoinlandsprodukts. Die dringend erforderliche Wende in der Bildungspolitik gebiete, so die Gewerkschaft, ein gleichzeitiges Umsteuern in der Steuer- und Finanzpolitik und höhere Einnahmen aus Vermögens- und Erbschaftssteuern, anders seien die notwendigen Aufwendungen für Kindertageseinrichtungen, Schulen und Hochschulen und Einrichtungen der Weiterbildung nicht finanzierbar. Angesichts der derzeitigen Finanzkrise sei der Ausbau eines qualitätsvollen und gerechten Bildungssystems das Gebot der Stunde, Kürzungen in der Bildung hätten hingegen fatale Folgen.
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07.06.2010
Pressemeldung
GEW Nordrhein-Westfalen