Den Aufbruch in die "Bildungsrepublik Deutschland" endlich ernst zu nehmen, hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gefordert. "Wer dieses Ziel erreichen will, muss Geld in die Hand nehmen und die öffentlichen Bildungsausgaben deutlich erhöhen. Doch von den Investitionen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten 2008 auf dem Dresdener Bildungsgipfel zugesagt hatten, sind wir mittlerweile meilenweit entfernt: Statt über bis zu 60 Milliarden Euro jährlich zu verhandeln, ist die Summe auf 13 Milliarden eingedampft worden. Der dritte Bildungsgipfel am 10. Juni wird ein riesiger Flop, wenn die Finanzminister ihre Rechentricks vorführen dürfen und sich niemand an den Aufgaben und Herausforderungen für den Bildungsbereich orientiert", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Samstag während der 1. Mai-Kundgebung in Bremen.
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01.05.2010
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft