Bologna-Prozess

Nach Studium in NRW bleiben 75 Prozent im Land - Übergang in den Beruf gelingt zügig

Mit der Studie "Studium und Beruf in Nordrhein-Westfalen" liegen erstmals landesweite Ergebnisse über den Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium in NRW vor. Bundesweit ist dies die erste Absolventenbefragung, die eine so umfangreiche und detaillierte Analyse zulässt. Die Zahlen basieren auf der Auswertung von Absolventenbefragungen an den Hochschulen in NRW und des "Kooperationsprojekts Absolventenstudien" (KOAB) des "International Centre für Higher Education Research" (INCHER) an der Universität Kassel. mehr

15.12.2014 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

© itb.uni-bremen
Studium versus Ausbildung

"Wir brauchen eine Architektur paralleler Bildungswege"

(red) In Deutschland entscheiden sich mittlerweile mehr Schulabgänger für ein Studium als für eine duale Ausbildung. Mit welchen Folgen? Bildungsexperten und Politiker streiten seit einigen Jahren über das Für und Wider dieser Entwicklung. Es ist bereits vom Akademisierungswahn oder von der Akademisierungsfalle die Rede und davon, dass die Duale Berufsausbildung - bisher ein Aushängeschild deutscher Bildungspolitik - immer weniger zählt. Sind diese Vorwürfe berechtigt? Und was muss sich möglicherweise am Bildungssystem ändern, damit es zukunftsfähig bleibt? Fragen an den Berufsbildungsexperten Prof. Dr. Felix Rauner von der Uni Bremen. mehr

09.12.2014 Artikel

Auslandsmobilität

Auslandsmobilität auch eine Frage von Geld und sozialer Herkunft

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kommentiert die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten neuen Zahlen zur Auslandsmobilität von Studierenden im Jahr 2012. Die ebenfalls im Jahr 2012 durchgeführte 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zeigt: Ob Studierende ins Ausland gehen, hängt stark von ihrer Bildungsherkunft ab; die finanziellen Mehrbelastungen sind der wichtigste Grund, warum sie es nicht tun. mehr

08.12.2014 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Studierendensurvey

Drei Viertel der Hochschüler studieren gern

Studentinnen und Studenten in Deutschland erwarten von ihrem Studium nicht nur eine gute fachliche Ausbildung, sondern verbinden mit der akademischen Qualifizierung immer stärker auch die Hoffnung auf einen sicheren, interessanten Arbeitsplatz sowie die Aussicht auf ein hohes Einkommen im späteren Berufsleben. Gleichzeitig nimmt aber auch die Erwartung unter den Studierenden zu, über ein Studium zu einer Verbesserung der gesellschaftlichen Verhältnisse beitragen zu können. Diese Entwicklung ist ein Ergebnis des 12. Studierendensurveys, den Bundesbildungsministerin Johanna Wanka heute in Berlin vorgestellt hat. mehr

28.10.2014 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bundestag

Regierung wertet Bologna als Erfolg

(hib/ROL) Die Europäische Studienreform im Rahmen des Bologna-Prozesses hat in Deutschland einen erheblichen Strukturwandel und eine Internationalisierung der Hochschulen ausgelöst. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort [(18/2562)](http://dip.bundestag.de/btd/18/025/1802562.pdf) auf die Kleine Anfrage der Linken [(18/2424)](http://dip.bundestag.de/btd/18/024/1802424.pdf) zur Bilanz der Bologna-Reform. mehr

01.10.2014 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Bundestag

Linke fragt nach Bologna-Reform

(hib/ROL) Bei der Umsetzung der in der Bologna-Erklärung formulierten Ziele zeigen sich aus Sicht der Fraktion Die Linke immer wieder Schwierigkeiten. mehr

04.09.2014 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Appell an KMK

Bologna: Minister Brodkorb fordert Reform der Reform

Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb, hat von seinen Kollegen in der Kultusministerkonferenz die Bereitschaft gefordert "sich einzugestehen, es bei den Reformen der letzten Jahre etwas übertrieben zu haben". Schlimmer als jeder begangene Fehler sei "ein Fehler, den man sehenden Auges nicht korrigiert", schreibt Brodkorb mit Blick auf die Bologna-Reform in einem exklusiven Beitrag für die August-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre": "Kein Politiker will von einem Bachelor-Mediziner operiert oder von einem Bachelor-Juristen vor Gericht vertreten werden. Schon gar nicht wollen die meisten Politiker, dass die eigenen Kinder von Bachelor-Lehrern unterrichtet werden." mehr

31.07.2014 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Mecklenburg-Vorpommern

Fachhochschule Stralsund hat Klage zur Anerkennung des Diploms eingereicht

Bildungs- und Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb setzt sich für die Anerkennung des Diploms ein. Laut Landeshochschulgesetz können Studierende nach einem abgeschlossenen Studium anstelle des Bachelor- bzw. Mastergrades einen Diplomgrad erhalten. Der Akkreditierungsrat der Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen hat jedoch beschlossen, dass Bachelor- und Masterstudiengängen, die optional die Vergabe eines Diplomgrades vorsehen, nicht akkreditierungsfähig seien bzw. ihnen die Akkreditierung zu entziehen sei. mehr

03.07.2014 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Professoren

Mehr Lehre und Verwaltung, weniger Forschung

Hochschullehrer haben an den Universitäten immer weniger Zeit zu forschen. Dagegen steigt der Zeitaufwand, den sie für Lehre und Verwaltungsaufgaben aufwenden. Das geht aus dem Vergleich von Hochschullehrerbefragungen hervor, die das International Centre for Higher Education Research (INCHER) in den letzten beiden Jahrzehnten durchgeführt hat. mehr

30.06.2014 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Bundestag

Erfolge beim Bologna-Prozess

(hib/ROL) Zum Wintersemester 2013/2014 waren mehr als 87 Prozent aller Studiengänge an deutschen Hochschulen auf die gestufte Studienstruktur der Bologna-Reform umgestellt. Insbesondere an den Fachhochschulen ist die Umstellung schon so gut wie abgeschlossen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung [(18/1743)](http://dip.bundestag.de/btd/18/017/1801743.pdf) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen [(18/1511)](http://dip.bundestag.de/btd/18/015/1801511.pdf) hervor. mehr

25.06.2014 Pressemeldung Deutscher Bundestag