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Kultusminister wollen gläsernes Bildungssysthem und keine gläsernen Schüler

(bikl) „Wir wollten nie den gläsernen Schüler, wir wollen ein gläsernes Bildungssystem“, erklärte Ute Erdsiek-Rave, Kultusministerin in Schleswig-Holstein und Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) heute nach der 315. Plenarsitzung des Gremiums in Berlin. Anders als zuvor in der Presse angekündigt hat die Ministerkonferenz allerdings heute noch keinen Beschluss über die so genannte Schülerdatei gefasst. In dieser Schülerdatei soll jeder Schüler eine Identitätsnummer bekommen, die er während der ganzen Schulzeit, unabhängig von Schule und Wohnhort, behält. mehr

20.10.2006 Artikel

Ergebnisse der 315. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 315. Plenarsitzung am 19. und 20. Oktober 2006 in Berlin unter dem Vorsitz ihrer Präsidentin, Ministerin Ute Erdsiek-Rave, insbesondere mit folgenden Themen befasst: Künftige Bund-Länder-Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und Forschung nach der Föderalismusreform Schülerstatistik mehr

20.10.2006 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

Nordrhein-Westfalen lehnt schulformübergreifende Schüleridentifikationsnummer ab

Die Landesregierung wird in der Kultusministerkonferenz der Einführung einer Identifikationsnummer, die jeden Schüler über die gesamte Schullaufbahn begleitet, nicht zustimmen. mehr

20.10.2006 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Zumeldung zur Pressemitteilung des Staatsministeriums Nr. 361/2006 vom 17. Oktober 2006 (Selbst- und Fremdevaluation werden im Schulgesetz verankert)

"Wir sind grundsätzlich für eine Verbesserung der Schul- und Unterrichtsqualität, doch darf diese nicht kostenneutral durch eine Umwidmung von Stellen erfolgen", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster, in einer Stellungnahme zu der vom Ministerrat am Dienstag verabschiedeten Verankerung der Selbst- und Fremdevaluation an Schulen im Schulgesetz. mehr

17.10.2006 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

DJI-Datenbank "Websites für Kinder" seit Oktober 2006 bei "Schulen ans Netz" aktiv

Seit dem 1. Oktober 2006 ist die DJI-Datenbank "Websites für Kinder" beim Bonner Verein "Schulen ans Netz" verortet und aktiv. Sie wird hier zukünftig betreut und für die schulische Internetnutzung weiter ausgebaut. mehr

11.10.2006 Pressemeldung Deutsches Jugendinstitut - DJI

Wie unsichtbare Prozessoren die Welt verändern

Der anstehende Wandel in der Computerwelt mutet revolutionär an: Die Informationstechnik von morgen wird unsichtbar - und allgegenwärtig. Die Alltagswelt, so ein eindeutiger Trend, wird mit einer steigenden Zahl von immer kleineren Rechnern bevölkert. Der Computer, wie wir ihn heute kennen, wird nach Einschätzung vieler Experten zum Auslaufmodell. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat nun eine Studie herausgegeben, die eine solche Technikentwicklung auf ihre Akzeptanz in der Bevölkerung hin untersucht. mehr

10.10.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

© uos

Jugendforscher Heitmeyer unterstützt Schülerdatei

(bikl) Sofern der Datenschutz gewährleistet ist, unterstützt der Bielefelder Jugend- und Gewaltforscher Wilhelm Heitmeyer die Pläne der Kultusministerkonferenz zur Einführung einer Schülerdatei. mehr

30.09.2006 Artikel

GEW: "Keine ´Hundemarken´ für Schüler!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat gegen die KMK-Planung einer bundesweiten Schülerdatenbank erhebliche datenschutzrechtliche Einwände geltend gemacht. mehr

29.09.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Schüler: Durchnummeriert?

(bikl/ots) - Deutschlands Schüler sollen künftig mit zahlreichen persönlichen Daten in einem bundesweiten Register erfasst werden. mehr

28.09.2006 Artikel

Berufsverbot: Rüge für die Landesregierung

Der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim hat die Berufung im einzigen deutschen Berufsverbotsfall gegen einen Lehrer zugelassen und damit dem Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe widersprochen. Der Heidelberger Realschullehrer Michael Csaszkóczy darf nach zweijährigem Berufsverbot weiter auf eine Einstellung hoffen. Gleichzeitig hat der baden-württembergische Landesbeauftragte für den Datenschutz das Vorgehen der Landesregierung als Verstoß gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gerügt. mehr

15.08.2006 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg