"Die Koalition steht zu den finanziellen Zusagen, die den Hochschulen bis 2011 gegeben wurden." So steht es in der Koalitionsvereinbarung der Großen Koalition vom Oktober 2009. Dennoch sollen den Hochschulen über 22 Mio. Euro im Haushalt 2011 gekürzt werden. "22,3 Mio. Euro sind für die bereits jetzt unterfinanzierten Hochschulen keine ´peanuts´. Für diese Summe könnte man an den Hochschulen reichlich 300 Stellen für wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen oder Investitionen in dringend benötigte Sachmittel tätigen", sagte der GEW-Landesvorsitzende Torsten Wolf. "Die Argumentation des Ministeriums, dass die Hochschulen 15 Mio. Euro von Mitteln aus dem Hochschulpakt 2020 vom Bund bekommen und damit die Kürzung fast aufgefangen würden, zieht nicht", so Wolf weiter, "da die Hochschulen diese 15 Mio. Euro unabhängig davon bekommen, ob das Land den Hochschulen mehr oder weniger Geld zur Verfügung stellen will."
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11.10.2010
Pressemeldung
GEW Thüringen