Föderalismus

Ländervergleich

INSM-Bildungsmonitor 2010: Sachsen hat das beste Bildungssystem

(red/ots) - Sachsen hat das leistungsfähigste Bildungssystem aller Bundesländer. Zu diesem Ergebnis kommt der Bildungsmonitor 2010, eine Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Der zum 7. Mal veröffentlichte Bildungsmonitor bewertet anhand von mehr als 100 Indikatoren, welchen Beitrag das Bildungssystem eines Bundeslandes zu mehr Wirtschaftswachstum leistet. Platz zwei belegt mit Thüringen ein weiteres ostdeutsches Land vor Baden-Württemberg und Bayern. Das Schlusslicht der Vergleichsstudie ist Berlin. mehr

19.08.2010 Artikel

Brandenburg

Brandenburg stellt 400 Lehrkräfte ein und setzt Ausbildungsförderungsgesetz um

Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute in seiner traditionellen Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn in Potsdam aktuelle Informationen und die Neuerungen zum anstehenden Schuljahr vorgestellt. mehr

18.08.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Bundestag

Bundesregierung will gegen Bildungsarmut vorgehen

(hib/JOH) Die Bundesregierung will mit dem Bundesprogramm "Lokale Bildungsbündnisse" Kinder fördern, die von Bildungsarmut bedroht sind. Das schreibt sie in ihrer Antwort (17/2730) auf eine Kleine Anfrage (17/2607) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Qualitätsverbesserung im Bildungswesen. mehr

18.08.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

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Ländermonitor Kita

Kita-Personal im Osten besser ausgebildet als in den West-Ländern

(red/PM) Bei der beruflichen Qualifikation des Personals in den Kindergärten hinkt der Westen den östlichen Bundesländern hinterher. Fast 90 Prozent aller pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen in Ostdeutschland sind ausgebildete Erzieherinnen. In den westlichen Ländern verfügen weniger als 70 Prozent über diesen Fachschulabschluss, der eine mindestens vierjährige, meist jedoch fünfjährige Ausbildung erfordert. Im Westen haben an­nähernd 20 Prozent lediglich eine zweijährige Ausbildung als Kinderpflegerin oder Sozialassisten­tin absolviert. Zum Vergleich: Ihr Anteil macht im Osten weniger als ein Prozent des Kita-Personals aus. Das geht aus den Daten des Ländermonitors Frühkindliche Bildungssysteme 2010 der Ber­telsmann Stiftung hervor, die im Internet abrufbar sind. mehr

09.08.2010 Artikel

CDU/CSU

Kooperationsverbot überdenken

Anlässlich der jüngsten Diskussionen zur Zukunft des Bildungsföderalismus in Deutschland stellen der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht MdB, sowie der zuständige Berichterstatter, Tankred Schipanski MdB fest: Für uns steht außer Frage, dass Bund und Länder in Zukunft im Bildungsbereich stärker zusammenarbeiten müssen. Bereits seit Ende März diskutieren die Bildungspolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion intensiv über die Zukunft des Kooperationsverbotes. Angestoßen wurde die Debatte von der zuständigen Bundesministerin Annette Schavan. Mit einiger Verzögerung ist diese Debatte nun auch in den Ländern angekommen. mehr

03.08.2010 Pressemeldung CDU/CSU

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Volksentscheid

Es bleibt spannend in Hamburg – auch nach dem Volksentscheid

Am 18. Juli 2010, 23:54 Uhr, als der Landeswahlleiter das Ergebnis des Hamburger Volksentscheids über die sechsjährige Primarschule verkündet hatte, erschien in ZEIT/Online unter dem Titel "Zäune und Wachmannschaften" ein Kommentar von Christian Bangel. Der Untertitel: "Die Hamburger haben gegen die Schulreform gestimmt. Doch die panische Abgrenzung der Mittelschicht wird das Problem verschärfen." Bangel hält die These, Kinder lernten besser, "wenn sie unter ihresgleichen seien", für längst widerlegt. Doch Argumente brauchten die Initiatoren des Volksentscheids seiner Meinung nach auch nicht. "Sie zehrten stattdessen von der latenten Furcht vor lernschwachen, gewaltbereiten Kindern aus sozial schwachen Elternhäusern. Sie schürten die Angst, der Mittelschicht könne ein Refugium zivilisierter Erziehung verloren gehen." mehr

02.08.2010 Artikel

Föderalismus

Minister Tesch fordert konstruktiven Föderalismus

Henry Tesch, Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur und Vizepräsident der Kultusministerkonferenz (KMK), begrüßt die Initiative Nordrhein-Westfalens zur Schaffung von deutschlandweit einheitlichen Bildungsstandards. Mit der Forderung nach einem Bundes-Schulgesetz würde allerdings über das Ziel hinaus geschossen. mehr

30.07.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

HRK

HRK-Präsidentin Wintermantel: Der Bund muss sich stärker für Hochschulen engagieren können

Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel erklärte zur aktuellen Diskussion über die Zukunft des Föderalismus: "Der Vorschlag der NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann, das Kooperationsverbot abzuschaffen, geht in die richtige Richtung. Wenn sowohl von Bund und Ländern als auch von verschiedenen politischen Parteien Signale für eine Revision des Föderalismus kommen, dann scheint die Tür für eine Änderung erfreulicherweise offen zu stehen. mehr

30.07.2010 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Grundschulverband

"Wir wollen unter uns bleiben!"

In einem Kommentar für die kommende Ausgabe der Zeitschrift "Grundschule aktuell" setzt sich Susanne Peters, Stellvertretende Vorsitzende des Grundschulverbandes und beruflich Schulinspektorin am Institut für Bildungsmonitoring in Hamburg mit dem Ergebnis des Hamburger Volksentscheids auseinander: "Was ist passiert? Eine mutige Schulsenatorin hat ein grundlegend neues Konzept für das gesamte Hamburger Schulsystem entwickelt, mit einer Lernkultur des individualisierten und kompetenzorientierten Lernens. Organisatorisch eingebettet in eine neue Schulstruktur von sechsjähriger Primarschule und einer auf zwei Säulen aufbauenden Sekundarstufe: der Stadtteilschule und des Gymnasiums. Ein guter Plan, mit dem vor allem die Kinder in sozial benachteiligten Stadtteilen und die 26% Kinder mit Migrationshinweis besser gefördert werden sollten als bisher. Ein Kompromiss zum ursprünglichen grünen Konzept eines neunjährigen gemeinsamen Lernens, so gut, dass sich auch die christdemokratischen Koalitionäre darauf einlassen konnten. mehr

26.07.2010 Pressemeldung Grundschulverband e.V.

Bayern

Keine Ratschläge aus anderen Bundesländern

Wer nach dem Erfolg für die Gymnasien in Hamburg meint, jetzt allen Bundesländern ein zweigliedriges Schulmodell aufschwätzen zu müssen, der irrt sich! Es wird auch nicht die "eine" Lösung für alle Länder geben. Dank dem Föderalismus kann jedes Land seine Bildungspolitik selbst bestimmen, betonte Ingrid Ritt, Vorsitzende der bayerischen Realschuleltern. mehr

26.07.2010 Pressemeldung Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern