Klassenräume sind trotz diverser Anstrengungen oft eher das Gegenteil einer lernfördernden Umgebung. Trockene, stickige Luft, hohe Kohlendioxidkonzentrationen und ein oft sehr hoher Lärmpegel stören nicht nur das Wohlbefinden, sie machen manchmal sogar krank. Eine niederländische Studie untersuchte daher eine einfache Maßnahme zur Verbesserung des Raumklimas in Schulräumen und kam zu überraschend positiven Ergebnissen: Schon direkt nach dem Start der Maßnahme waren die Kohlendioxid-Konzentrationen waren merklich gesunken und sogar Schadstoffe reduziert. Eine deutliche Erhöhung der Luftfeuchtigkeit senkte die Staubbelastung und führte zu einer Entlastung der Schleimhäute von Schülern und Lehrern. Zusammen mit einem verminderten Lärmpegel steigerte dies nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit von Lehrern und Schülern. Verantwortlich für das kleine Wunder war eine einzige Maßnahme - die Ausstattung der Klassenräume mit Pflanzen.
mehr
05.12.2012
Pressemeldung
Mein grünes Kinderzimmer