Gymnasium

Ahnen: Rheinland-Pfalz erhält ein Landeskunstgymnasium

Der hohe Stellenwert der kulturellen Bildung in Rheinland-Pfalz soll bald noch deutlicher sichtbar werden: Im rheinhessischen Alzey entsteht zum Schuljahr 2010/2011 ein Landeskunstgymnasium. "Ästhetische Erziehung und kulturelle Bildung spielen im Kanon der Bildungsinhalte in Rheinland-Pfalz eine besondere Rolle. Die Förderung von Kreativität, Fantasie und der Fähigkeit, sich selbst künstlerisch auszudrücken, sind uns wichtig. So wurden beispielsweise im Zuge des 2001 von der Landesregierung gestarteten Ganztagsschulprogramms durch Kooperationsvereinbarungen mit Kunst- und Kulturschaffenden die Angebote für Schülerinnen und Schüler im Bereich von Musik und Bildender Kunst deutlich ausgeweitet. Das Landesmusikgymnasium in Montabaur bietet seit Jahren für musikalisch besonders begabte Schülerinnen und Schüler ein qualitativ hochwertiges Zusatzangebot und die seit dem Jahr 2008 vorgesehene Landesunterstützung von Jugendkunstschulen leistet ebenfalls einen wichtigen Beitrag. Das neue Landeskunstgymnasium wird in diesem Angebot ein neues Glanzlicht setzen", zeigte sich Bildungs- und Kulturministerin Doris Ahnen bei der Vorstellung der Pläne heute in Mainz überzeugt. mehr

24.09.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Mehr schulpsychologische Beratung und Begleitung an Bayerns Schulen ermöglichen!

Eine deutliche Ausweitung der schulpsychologischen Beratungskapazitäten an Bayerns Schulen hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt gefordert: "Schulpsychologen an Gymnasien haben zwei Fächer. Dieses spezifisch bayerische Modell, dass Schulpsychologen gleichzeitig auch Lehrer sind, hat sich seit vielen Jahren bewährt. Es gewährleistet den engen Kontakt mit den Schülern, der für die schulpsychologische Arbeit unverzichtbar ist. Aber wir haben ein Kapazitätsproblem: Derzeit erhält ein Schulpsychologe für die Betreuung der Schüler eines ganzen Gymnasiums nur wenige Anrechungsstunden. Eine Erhöhung auf die Hälfte des wöchentlichen Stundendeputats halte ich für dringend erforderlich. Denn ein Schulpsychologe muss ohne Wartezeit gleich ansprechbar sein. In absehbarer Zeit ist das auch durchaus erreichbar. Zudem muss gewährleistet sein, dass zumindest jede größere Schule in Bayern einen Schulpsychologen im Kollegium hat. Nach Ansbach sollten diese Ziele in der Prioritätenliste der bayerischen Bildungspolitik nun endlich deutlich nach oben rutschen." mehr

23.09.2009 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

"Ein Drittel aller Studenten an deutschen Universitäten nicht studierfähig"

(Redaktion) Der Philologenverband Baden-Württemberg traf sich vom 19. bis 20. September zum 50. Internationalen Bodenseetreffen in Konstanz und auf der Insel Mainau. Höhepunkt der Veranstaltung, zu der auch Vertreterinnen und Vertreter aus Bayern, Österreich und der Schweiz anreisten, war der Vortrag von Prof. Peter J. Brenner zur "Erfolgsgeschichte des Gymnasiums in Zeiten des Umbruchs". mehr

21.09.2009 Artikel

Große Verunsicherung an Schulen

"Nach den irrationalen und sich jeder Vorstellungskraft entziehenden Gewalttaten an deutschen Schulen ist die Verunsicherung groß. Schüler, Lehrer und Eltern müssen nun spüren, dass ihre Ängste und Gefühle ernst genommen werden und vor allem, dass etwas geschieht. Schon bald zur Tagesordnung überzugehen, wäre ein fürchterliches Signal der Ignoranz", erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, wenige Tage nach dem Amoklauf in Ansbach. An den Schulen sei nicht erst seit Winnenden und Ansbach eine Entwicklung zu beobachten, die schwer greifbar und dennoch spürbar sei. mehr

21.09.2009 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

"Wir dürfen in unseren Anstrengungen gegen Gewalt und für mehr Sicherheit für unsere Schüler nicht nachlassen"

"Wir dürfen in unseren Anstrengungen gegen Gewalt und für mehr Sicherheit für unsere Schüler an den Schulen nicht nachlassen", so Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle nach einem Gespräch mit Experten, zu dem er aufgrund der Vorfälle in München-Solln heute nach München eingeladen hatte. Im Vorfeld betonte der Minister, dass die "schreckliche Tat von Ansbach" im Vergleich zu den anderen Amokläufen auch eine ganz neue Dimension aufweise: Bisher haben Amokläufer vorwiegend Schusswaffen verwendet; der Täter aus Ansbach habe Molotow-Cocktails (Brandbomben) mit tödlichen Stichwaffen kombiniert. mehr

18.09.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Zum Amoklauf in Ansbach: Lehrerverband warnt vor Patentrezepten und vor einem ideologischen Missbrauch von "Ansbach"

Der Deutsche Lehrerverband (DL) hat vor übereilten Interpretationen des Amoklaufs von Ansbach gewarnt und die Politik aufgefordert, auf Patentrezepte zu verzichten. Für "schäbig" hält es der Verband, die für viele Schüler, Eltern und Lehrer traumatischen Ereignisse von Ansbach für eine Attacke gegen ein leistungsorientiertes Schulwesen instrumentalisieren zu wollen. mehr

18.09.2009 Pressemeldung Deutscher Lehrerverband (DL)

VBE: Die Rahmenbedingungen an den Schulen müssen grundlegend verbessert werden – zu vieles liegt im Argen

Mit großer Sorge registriert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg die ständig wiederkehrenden Berichte über Gewalt, die von Schülern ausgeht. Auch wenn es sich dabei stets um Einzelfälle handelt, wie jetzt wieder beim Amoklauf in Ansbach, rufen die Taten immer mehr ungute Gefühle einer Vorahnung hervor, was wohl dem­nächst noch alles an Schulen passieren wird. mehr

18.09.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

DPhV-Vorsitzender plädiert nach erneutem Amoklauf für regelmäßiges verstärktes Sicherheitstraining an Schulen

Nach dem Amoklauf eines Schülers in Ansbach hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, dafür plädiert, nach dem Beispiel der Vereinigten Staaten auch an deutschen Schulen regelmäßige Sicherheitsübungen in Zusammenarbeit mit Polizeidienststellen durchzuführen, um das Verhalten und die Reaktionsmöglichkeiten im Falle von Amokläufen zu trainieren. mehr

18.09.2009 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Darmstädter Studie zeigt: Amokläufe sind im Vorfeld erkennbar

(redaktion/pm) Schwere Gewalttaten haben fast immer im Vorfeld erkennbare Warnsignale. Systematisches Bedrohungsmanagement kann Amokläufen oder Fällen schwerer Gewalt vorbeugen. Das ist das Ergebnis mehrerer Studien, die Jens Hoffmann von der TU Darmstadt erstellt hat. mehr

17.09.2009 Artikel

Amoklauf in Ansbach: Arbeitsagentur nimmt Schülerinnen und Schüler auf

Nach dem Amoklauf in einem Ansbacher Gymnasium hat die Agentur für Arbeit in Ansbach (Bayern) ihre Räumlichkeiten für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt. Rettungskräfte und Seelsorger betreuen nun in der Arbeitsagentur die Jugendlichen und ihre Eltern. mehr

17.09.2009 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)