Die Gesellschaft muss mehr Geld in das deutsche Bildungswesen investieren. Das hat Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), während seiner Rede zum 1. Mai heute in Hamburg gefordert. "Bildung ist der Schlüssel für die Menschen, einen Arbeitsplatz zu bekommen und damit eine Lebensperspektive in unserer Gesellschaft zu haben. Die Realität sieht jedoch anders aus: Allein 1,5 Millionen Menschen, die jünger als 25 Jahre sind, haben keine Ausbildung. Diese jungen Menschen werden ausgegrenzt. Sie haben kaum Möglichkeiten, in Deutschland Fuß zu fassen. Das ist ein Skandal", unterstrich Thöne. "Wir brauchen ein Umdenken in der Politik! Im Interesse der Jugendlichen und der Zukunft dieser Gesellschaft verlangen wir eine Garantie im Grundgesetz: Alle Jugendlichen müssen einen Ausbildungsplatz erhalten! Es geht um die Lebenschancen von hunderttausenden Jugendlichen und die Sicherung der Qualifikationen für die Zukunft der Gesellschaft."
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02.05.2008
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft