"Mit dem heutigen Tag wird eine insgesamt fast 25 Jahre dauernde Sanierungsphase des Klosters sehr erfolgreich abgeschlossen. In dieser Zeit hat das Land Hessen als Eigentümer für mehr als 25 Millionen Euro alle Hauptgebäude, den Garten und die Außenanlagen nach und nach instand gesetzt." Das hat der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, bei der Wiedereröffnung der Prälatur der ehemaligen Benediktinerabtei Seligenstadt hervorgehoben. Das bauliche Ensemble suche mit dem ebenfalls restrukturierten beeindruckenden Klostergarten in seiner Geschlossenheit und Qualität in der Rhein-Main-Region seinesgleichen. Zusammen mit dem vom Kreis Offenbach betriebenen Landschaftsmuseum, das einen Teil des Konventgebäudes nutze, sei hier ein außerordentlich attraktiver kultureller Anziehungspunkt in der Region entstanden. Udo Corts: "Die Abtei Seligenstadt ist ein überzeugendes Beispiel dafür, dass Investitionen in den Denkmalschutz, in Erhalt oder Wiederherstellung, kein Luxus sind. Die eingesetzten Mittel rentieren sich vielmehr doppelt: Durch eine höhere touristische Anziehungskraft steigt die Wirtschaftsleistung und die Stadt profitiert überdies von einem nicht zu unterschätzenden Imagegewinn." Insofern sei dies gut angelegtes Geld in die Infrastruktur der Region.
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16.05.2007
Pressemeldung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst