"Die kulturelle Dimension des Lernens, die kulturelle Bedeutung des Lernortes Schule, ist für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen von entscheidender Bedeutung. Sie ist die Voraussetzung für eine selbstbestimmte und umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Den Lernorten Kindertagesstätte und Schule kommt eine zunehmend wichtigere Rolle bei der Vermittlung kultureller Techniken und Grundkenntnisse zu, weil zu viele Kinder und Jugendliche nur hier eine intensivere Begegnung mit kulturellen Ausdrucksformen erleben können. Zunehmend wichtiger ist die Frage, wie wir es in der Zusammenarbeit zwischen Schule, kulturellen Einrichtungen und Künstlern schaffen, einen Zugang zur Kultur für alle Kinder und Jugendlichen zu eröffnen", erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz und Hamburger Schulsenator Ties Rabe. "Der aktuelle Nationale Bildungsbericht dokumentiert insgesamt eine hohe Intensität schulischer und außerschulischer kultureller Bildung. Die Ausgangsvoraussetzungen für intensivere Überlegungen sind sehr gut."
mehr
15.10.2012
Pressemeldung
Sekretariat der Kultusministerkonferenz