Leistungsdruck

Landeselterninitiative für Bildung legt Positionspaier zum achtjährigen Gymnasium vor

Viele Eltern im Saarland sorgen sich wegen einer unzureichenden Schulbildung sowie schlechteren Zukunftschancen ihrer Kinder. Virulent ist diese Sorge bei Eltern, deren Kinder das achtjährige Gymnasium (G 8) besuchen. Denn die Verkürzung der Schulzeit hat unbestreitbar die Atmosphäre des Bewährungsdrucks an Schulen hochgeschraubt und zu hoher Arbeitsbelastung sowie enormen Leistungsanforderungen geführt, in vielen Fällen verbunden mit gesundheitlichen Problemen bei Kindern. Kinderpsychologen sprechen über ein Ansteigen ihrer Patienten aus dem G 8. mehr

05.03.2008 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

© bikl.de

Schlechte Karten in guten Klassen

Kommt das Kind aufs Gymnasium, die Realschule oder die Hauptschule? Diese Entscheidung hängt nicht immer nur von den schulischen Leistungen der Kinder ab. Bei der Grundschulempfehlung spielen oft noch ganz andere Gesichtspunkte eine Rolle, zum Beispiel die Leistungsstärke der Klassenkameraden. mehr

02.03.2008 Artikel

Stärkere Anwahl der Gesamtschulen - Weiterer Rückgang der Sekundarschulen

Die diesjährigen Anwahlen der Eltern für die zukünftigen 5. Klassen an öffentlichen Schulen haben zu einer Stärkung der Gesamtschulen geführt. Gleichzeitig kommt es einem weiteren Rückgang für die Sekundarschulen. Bei insgesamt zurückgehenden Anmeldungen (-96) steigt die Nachfrage nur in der Gesamtschule (+63). Die Sekundarschule wird von 89 Eltern weniger angewählt. Am Gymnasium kommt es zu einem Rückgang der Anmeldungen (-61). mehr

25.02.2008 Pressemeldung GEW Bremen

Keine Zeit, keine individuelle Förderung

Die LandesschülerInnenvertretung (LSV) NRW übt starke Kritik an den Auswirkungen der Schulzeitverkürzung. Durch die Umstellung zum Abitur nach 12 Jahren sei der "Lernstoff" einfach zu viel und der Leistungsdruck gerade für junge Schüler nicht auszuhalten. mehr

18.02.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung NRW

Bayerisches Kultusministerium nimmt zu umfrage der Sendung "Kontrovers" Stellung

Zu den Ergebnissen der Umfrage der Sendung "Kontrovers" nimmt Bayerns Kultusministerium wie folgt Stellung: mehr

30.01.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

2008 – das Jahr der Mathematik lässt Dyskalkuliker hoffen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin (BMBF) veranstaltet seit dem Jahr 2000 in Kooperation mit der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) sog. Wissenschaftsjahre. Das Jahr 2008 fokussiert die Mathematik. Wir alle kennen den lebenspraktischen Aspekt der Mathematik: Wir verwenden Zahlen, um etwas zu zählen, zu berechnen, zu errechnen, Zuordnungen vorzunehmen, Anzahlen zu ermitteln. Wir haben Termine, nennen Uhrzeiten, verwenden Gewichts- und Maßeinheiten, können mit Geld umgehen, Ein- und Ausgaben abwägen, Routen errechnen und Statistiken erstellen. In unserer Gesellschaft gilt das Rechnen-Können als Gradmesser für Intelligenz und führt folgedessen zum fatalen Rückschluss, dass Menschen, die die arithmetischen Grundlagen nicht erworben haben und daher nicht rechnen können, dumm oder faul sind. mehr

29.01.2008 Pressemeldung

Ich komme ins Gymnasium! Klett präsentiert neue Lernhilfen für das 3. Schuljahr

"Ich komme ins Gymnasium!" heißt die erfolgreiche Lernhilfenreihe aus dem Verlag Klett Lernen und Wissen. Seit Januar 2008 sind nun auch Bände für das 3. Schuljahr erhältlich. Komplettbände, Klassenarbeitstrainer und Intensivbände helfen, das eigene Können genau einzuschätzen und Wissenslücken gezielt zu schließen. mehr

23.01.2008 Pressemeldung Ernst Klett Verlag GmbH

Kopfnoten erstmals auf Halbjahreszeugnissen - GEW unterstützt Schülerproteste

Am heutigen Freitag zieren sechs Kopfnoten für das Arbeits- und Sozialverhalten das Halbjahreszeugnis von gut 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in NRW. Der Protest gegen diese Form der Leistungsbeurteilung ist in den letzten Wochen gewachsen. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stemmt sich gegen den Rückfall in die autoritäre Pädagogik der 60er Jahre und fordert die Landesregierung auf, die Vergabe von Kopfnoten aus dem NRW-Schulgesetz zu streichen. Keinesfalls - so die Gewerkschafts-forderung - dürfen Kopfnoten im Sommer dieses Jahres auf den Abschlusszeugnissen unserer Schülerinnen und Schüler stehen. mehr

18.01.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

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Antidepressiva gegen Uni-Stress

(bikl.de/pm) Studenten bekommen im Vergleich zu Berufstätigen deutlich mehr Psychopharmaka verordnet. Dies belegt eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse (TK) unter rund 131.000 Studierenden im Alter von 20 bis 34 Jahren. mehr

03.01.2008 Artikel

© Uni Bielefeld

Macht das G8 die Kinder krank?

Wenn Schüler in Deutschland Abitur machen, sind ihre Altersgenossen in den meisten anderen Ländern längst Studenten oder in der Berufsausbildung. Das soll sich ändern. Damit deutsche Schüler international wettbewerbsfähiger werden, wurde in den vergangenen Jahren beinahe bundesweit das neunjährige Gymnasium auf acht Jahre verkürzt. Doch Proteste blieben nicht aus. Sogar ein Volksbegehren gegen das achtjährige Gymnasium (G8) wurde in Bayern initiiert, scheiterte aber an mangelnder Beteiligung. Dennoch klagen insbesondere Eltern und Schüler über zu hohe Arbeitsbelastung und enormen Leistungsdruck. Wir sprachen mit dem Bielefelder Gesundheits- und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Hurrelmann über die Auswirkungen der verkürzten Schulzeit. Hurrelmann leitete unter anderem die Shell-Jugendstudien 2002 und 2006 und die World Vision Kinderstudie "Kinder 2007". mehr

11.12.2007 Artikel