Vor fünfzig Jahren schimpften Pädagogen über "Schundliteratur" und die Sprachverhunzung in den Comic-Heftchen ("ächz, stöhn, keuch"). Heute wären Lehrer froh, wenn lesefaule Schüler außerhalb der Schule wenigstens dazu greifen würden, versichert der Sprecher des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Schüler, die vom Kleinkindalter an ständig von einem laufenden Fernsehapparat begleitet würden, griffen seltener zu einem Buch, um zu lesen. Spracharmut zeige sich bereits im Kindergarten und setze sich in der Grundschule fort, wenn Eltern und Lehrer nicht dagegen steuerten, indem sie Schüler fürs Lesen begeisterten.
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31.08.2010
Pressemeldung
Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg