OECD-Studie

"Die Bildungsrepublik Deutschland ist und bleibt ein armes Land"

"Die Bildungsrepublik Deutschland ist und bleibt ein armes Land. Das belegt einmal mehr die OECD in ihrem jährlichen Bericht "Bildung auf einen Blick". Dabei bringen Investitionen in Bildung auch der öffentlichen Hand erhebliche Renditen. Dennoch ist sie nicht bereit, die Bildungsausgaben in Deutschland im internationalen Vergleich auf Spitzenniveau anzuheben. Im Gegenteil: Laut OECD lagen die gesamten öffentlichen und privaten Ausgaben für Bildungseinrichtungen in Deutschland 2007 bei 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, mit in den letzten Jahren rückläufiger Tendenz. mehr

09.09.2010 Pressemeldung Didacta Verband e.V. / Verband der Bildungswirtschaft

OECD-Studie

Länderauswertung der OECD-Bildungsstudie - Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich 2010

"Die Studie zu Bildungsindikatoren belegt mit Zahlenmaterial, dass sich Investitionen in das Studium lohnen - für jeden Einzelnen und für die gesamte Gesellschaft. Akademiker verdienen 75 Prozent mehr als Nicht-Akademiker und sind seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies gilt besonders für Baden-Württemberg. In keinem anderen Bundesland ist die Beschäftigtenquote der Hochschulabsolventen höher." Mit diesen Worten kommentierte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg heute in Stuttgart die Länderauswertung der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick". mehr

08.09.2010 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Lehrerverband

Mehr Bildungsinvestitionen alternativlos

"Im internationalen Vergleich hat Deutschland bei den Bildungsausgaben immer noch Nachholbedarf und muss deutlich zulegen", fordert VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann, "damit wir nicht in die demografische Falle tappen. Der Fachkräftemangel im MINT-Bereich, zum Beispiel auch im Lehrerberuf, ist bereits mit beiden Händen zu greifen." mehr

07.09.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Hochschulrektoren

HRK-Präsidentin: "Heute veröffentlichte OECD-Bildungsstudie sollte den Ländern zu denken geben"

Immer noch liegt Deutschland bei den Bildungsausgaben im Schlussfeld der OECD-Staaten, nämlich auf Rang 23 unter 27 Staaten. Das ist das Ergebnis der heute vorgestellten OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2010". Die Expansion des Hochschulbereichs hält zwar wie in den anderen Staaten trotz wirtschaftlicher Krise an, doch bleibt sie international weit hinter dem Durchschnitt zurück. mehr

07.09.2010 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Rolf Dobischat: "Auch die OECD ist für die soziale Öffnung von Deutschlands Hochschulen"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) sieht sich durch die neue Studie "Education at a Glance" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in seiner Forderung bestätigt, Deutschlands Hochschulen stärker sozial zu öffnen. mehr

07.09.2010 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

"Ein Wettrüsten um Studierquote bringt nichts"

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, hat die aktuelle OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2010" kritisch bewertet. Wörtlich sagte Kraus in einer ersten Reaktion: mehr

07.09.2010 Pressemeldung Deutscher Lehrerverband (DL)

Nordrhein-Westfalen

Ministerin Schulze: "Unser Weg ist richtig - Investitionen in Bildung zahlen sich aus"

Für die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ist die heute vorgelegte OECD-Bildungsstudie eine Bestätigung der Politik des Landes, mehr Geld in Bildung zu investieren. "Unser Weg ist richtig: Studiengebühren abschaffen, Hürden für den Hochschulzugang abbauen und das fehlende Geld aus dem Landeshaushalt ersetzen", sagte Schulze. Als Ausgleich für die Studiengebühren sollen die Hochschulen 249 Millionen Euro jährlich zusätzlich zum Landeszuschuss erhalten. mehr

07.09.2010 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

OECD-Bericht

Schavan und Wanka: "Bildung bringt hohe Erträge!"

Je höher Menschen qualifiziert sind, desto niedriger ist ihr Arbeitslosigkeitsrisiko. Und je besser ihre Bildung ist, desto höher ist auch ihr Einkommen. Das geht aus der Studie "Bildung auf einen Blick 2010" hervor, die Bundesbildungsministerin Annette Schavan, Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka als Vertreterin der Kultusministerkonferenz sowie der Leiter des Berliner OECD-Büros, Heino von Meyer und Kathrin Höckel, Analystin im Bildungsdirektorat der OECD, am Dienstag in Berlin vorgestellt haben. mehr

07.09.2010 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

OECD-Bericht

GEW: "Bildungsrepublik Deutschland ist Fata Morgana"

"Die Bildungsrepublik Deutschland ist eine Fata Morgana. Allen Rechentricks der Finanzminister, Sonntagsreden der Politiker und Bildungsgipfeln zum Trotz: Im internationalen Vergleich investiert Deutschland weiterhin viel zu wenig in sein Bildungswesen", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in einer ersten Reaktion auf die am Dienstag vorgestellte OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2010". mehr

07.09.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bildungsinvestitionen lohnen sich für die Staatskasse

Mehr Bildung lohnt sich, nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für den Staat. Die Ergebnisse der Studie "Bildung auf einen Blick 2010 – OECD-Indikatoren" zeigen deutlich, dass öffentliche Mittel, die in Bildung fließen, in Form von höheren Steuereinnahmen an den Staat zurückfließen. Die Studie weist auch darauf hin, dass die Bildungssysteme effektiver auf die Nachfrage der Arbeitsmärkte nach Kompetenzen reagieren müssen, be-sonders in Zeiten stark belasteter öffentlicher Haushalte. Die an der Studie beteiligten Länder müssen neue Wege finden, um die sinnvolle Verwendung der Bildungsmittel sicherzustellen und die effiziente Verwendung der Ressourcen zu steigern. Koordinator und Herausgeber der Studie, an der fast 40 Staaten teilgenommen haben, ist die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). mehr

07.09.2010 Pressemeldung