"Ich schlage das Wort ´demografische Rendite´ als Unwort des Jahres vor. Wer meint, durch die zurückgehenden Schülerzahlen könnten in den nächsten Jahren Lehrerstellen eingespart werden, verspielt die Chance, endlich die großen Defizite in den baden-württembergischen Schulen abzubauen. So lange zwei Drittel der Kinder mit Migrationshintergrund in der dritten Grundschulklasse nicht richtig Deutsch können und die Arbeitgeber vergeblich nach Fachkräften suchen, muss mehr und nicht weniger für unsere Bildungseinrichtungen ausgegeben werden", sagte am Mittwoch (07.09.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
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07.09.2011
Pressemeldung
GEW Baden-Württemberg