Wissenschaftlicher Nachwuchs

Physiker fordern freien Zugang zum Masterstudium

(redaktion/pm) Vor dem Hintergrund der Proteste zahlreicher Studierender für bessere Studienbedingungen sprechen sich die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) für einen freien Zugang zum Masterstudium aus. Zudem warnen sie vor der Verschulung des Physikstudiums und übertriebenem Prüfungsdruck. "Dies ist eine Fehlentwicklung", sagt Gerd Ulrich Nienhaus, KFP-Sprecher und im Vorstand der DPG für das Ressort "Bildung und wissenschaftlicher Nachwuchs" verantwortlich. Trotz mancher Kritik zieht Nienhaus eine überwiegend positive Bilanz des "Bologna-Prozesses": "Das Ziel eines europäischen Hochschulraums ist uneingeschränkt erstrebenswert. Was das Physikstudium angeht, zählt Deutschland zu jenen Staaten, die die Bologna-Beschlüsse schon am weitesten umgesetzt haben. Die Umstellung auf Bachelor- und Master-Programme ist nahezu flächendeckend erfolgt, und die neuen Studienangebote werden gut angenommen." mehr

03.12.2009 Artikel

"Mama wird´s schon richten": Warum viele Väter nicht vorlesen

Eine neue Studie lässt erstmals Väter zu Wort kommen, die ihren Kindern selten oder nie vorlesen. Der Anlass: Am 13. November, dem bundesweiten Vorlesetag, beteiligen sich rund 8.000 engagierte Leseförderer, darunter viele Politiker und Prominente, an der größten Vorleseinitiative Deutschlands: mehr

02.11.2009 Pressemeldung Stiftung Lesen

Leibniz-Preise 2009: Elf neue Kundschafter der Wissenschaft

Die neuen Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträgerinnen und -Preisträger stehen fest. Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) benannte heute in Bonn eine Wissenschaftlerin und zehn Wissenschaftler für die Auszeichnung mit dem bedeutendsten deutschen Forschungspreis. Sie waren zuvor vom Nominierungsausschuss aus 141 Vorschlägen ausgewählt worden. mehr

04.12.2008 Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

"Hochschullehrer/-in des Jahres": Auszeichnung geht an Frau Professor Dr. Katja Windt

Frau Professor Dr. Katja Windt, Inhaberin des Stiftungslehrstuhls Bernd-Rogge-Professur "Global Production Logistics" an der Jacobs University Bremen, wird mit der diesjährigen Auszeichnung "Hochschullehrer/-in des Jahres" geehrt. Mit ihr erhält erstmals eine Wissenschaftlerin den Preis, den die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland zum dritten Mal ausgelobt hat. mehr

27.11.2008 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Preise verliehen: 45.000 Euro vom Land für Nachwuchswissenschaftler

Zum zweiten Mal hat heute Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka in Potsdam die Nachwuchswissenschaftlerpreise des Landes Brandenburg verliehen. In diesem Jahr wurden die Preisgelder um 20.000 Euro auf insgesamt 45.000 Euro aufgestockt. mehr

25.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Kempen: "Wissenschaftlicher Nachwuchs in der klinischen Forschung wird abgestraft"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert eine höhere und leitungsgerechte Vergütung von Wissenschaftlern an Universitätsklinika. "Die Angleichung ihrer Bezüge an den Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätsklinika (TV-Ä) ist überfällig und wird seit dessen Inkrafttreten am 1. November 2006 vom Hochschulverband angemahnt", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Die kommende Tarifrunde muss hier endlich Abhilfe schaffen. Es ist geradezu irrsinnig, dass der TV-Ä nach wie vor allein auf in der Patientenversorgung tätige Ärzte Anwendung findet." Ärzte mit Aufgaben in der klinischen Forschung, aber auch die vorklinischen und naturwissenschaftlichen Mitarbeiter an den Universitätsklinika müssten dagegen derzeit mit dem deutlich ungünstigeren Tarifvertrag der Länder (TV-L) Vorlieb nehmen. "Ärzte an Universitätsklinika, die zu ihren Aufgaben in Lehre und Krankenversorgung noch forschen, werden vom TV-L abgestraft. Wer solche Fehlanreize setzt, vertreibt die klinische Forschung aus Deutschland", betonte Kempen. mehr

19.11.2008 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

National und international promovieren

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) intensiviert die internationale Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden. Der zuständige Bewilligungsausschuss stimmte jetzt auf seiner Herbstsitzung in Bonn der Einrichtung von insgesamt 13 weiteren Graduiertenkollegs zu. Mehr als die Hälfte davon, sieben, sind Internationale Graduiertenkollegs. Sie ermöglichen Doktorandinnen und Doktoranden eine enge Kooperation mit ausländischen Universitäten. "Besonders freuen wir uns dabei über das erste Internationale Graduiertenkolleg mit einer indischen Universität. Damit kann unser wissenschaftlicher Nachwuchs noch enger mit dieser aufstrebenden Wissenschaftsnation in Kontakt kommen", sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner. Neben diesem Meilenstein gibt es weitere neue Internationale Graduiertenkollegs, die die in diesem Förderprogramm bereits bestehenden Kooperationen mit den USA, Japan, Russland, Spanien und Südkorea weiter ausbauen. mehr

11.11.2008 Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Schub für den Innovationsstandort Golm

Mit einem gemeinsamen Standortmanagement wollen die in Golm ansässigen Wissenschafts- und Wirtschaftseinrichtungen ihre Kräfte bündeln. Ein entsprechender Vertrag wurde heute vor Ort in Anwesenheit von Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs unterzeichnet. mehr

07.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

SFB/Transregio: Wissenschaftlich exzellent, profilbildend, synergiereich

Sie sollen zu einem Forschungsthema die besten Arbeitsgruppen aus ganz Deutschland zusammenbringen und durch die enge Kooperation mehrerer Standorte ein Höchstmaß an wissenschaftlicher Exzellenz erzielen: Mit diesem hohen Anspruch fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 1999 sogenannte SFB/Transregio. Als Variante der klassischen DFG-Sonderforschungsbereiche bieten die SFB/Transregio mehreren Hochschulen die Möglichkeit, sich an einem übergreifenden Forschungsprojekt zu beteiligen – vorausgesetzt, sie alle erfüllen die qualitativen und strukturellen Anforderungen und tragen in gleicher Weise zum Forschungsziel bei. Am Ende seiner zehnjährigen Pilotphase wurde dieses Förderverfahren nun von einer unabhängigen Agentur evaluiert. Ergebnis: Die SFB/Transregio haben viele der in sie gesetzten Erwartungen erfüllt. Auch für die Weiterentwicklung des Förderinstruments gibt der jetzt vorgelegte Evaluationsbericht wertvolle Hinweise. mehr

31.10.2008 Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Internetportal KISSWIN bietet Informationen für Karrierewege und Förderung

Wo bewerbe ich mich für ein Forschungsstipendium? Wer bietet die passende Nachwuchsförderung an? Fragen wie diese beantwortet das Kommunikations- und Informationssystem "Wissenschaftlicher Nachwuchs" (KISSWIN). "Deutschland bietet attraktive Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Um die Chancen der jungen Forscherinnen und Forscher weiter zu verbessern, wollen wir ihnen mit einem neuen Beratungsportal umfassende Informationen zu Karrierewegen und Fördermöglichkeiten zur Verfügung stellen", sagte Michael Thielen, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Dienstag in Berlin. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung