Berlin

95 % der Schülerinnen und Schüler an Gymnasien und Sekundarschulen haben einen Schulabschluss nach Klasse 10

Zum dritten Mal haben in Berlin alle Schülerinnen und Schüler am Ende des 10. Jahrgangs an einem Abschlussverfahren teilgenommen, das auf zentralen Prüfungsarbeiten bzw. zentralen vergleichenden Arbeiten basiert. Rund 25.000 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil.

08.11.2016 Berlin Pressemeldung Pressestelle Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft (bis 11/16)
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Ergebnisse über alle Schulen:

© Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

Ein Vergleich der MSA-Ergebnisse der Gymnasien zum Vorjahr zeigt ein fast unverändertes Bild.
99,9 % (2015: 99,7 %) der Schülerinnen und Schüler erwarben am Ende der Jahrgangsstufe 10 einen Schulabschluss. 97 % (2015: 97 %) haben den Mittleren Schulabschluss erreicht.
375 Schülerinnen und Schüler haben den MSA nicht erreicht (ohne Schulabschluss: 7; BBR: 253; eBBR: 115).

Für die Integrierten Sekundarschulen und die Gemeinschaftsschulen stellen sich die Ergebnisse im 10. Jahrgang wie folgt dar:

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Die Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr zuvor in der Jahrgangsstufe 9 die Berufsbildungsreife nicht erworben haben, konnten dies in der 10. Jahrgangsstufe nachholen.

Laut Meldungen der Schulen für das Schuljahr 2015/16 haben 3.998 Prüflinge, die die Berufsbildungsreife zuvor in der Jahrgangsstufe 9 nicht erreicht hatten, in der Jahrgangsstufe 10 folgende Abschlüsse erworben:

  • 298 die Berufsbildungsreife
  • 843 die erweiterte Berufsbildungsreife
  • 611 den Mittleren Schulabschluss

An diesen Zahlen wird deutlich, dass Lehrkräfte weiterhin vor der Aufgabe stehen, die Bedeutung der Berufsbildungsreife in der 9. Klasse ihren Schülerinnen und Schülern zu vermitteln.
In diesem Jahr liegt das Ergebnis der Berufsbildungsreife, die in der 9. Klasse erlangt wurde, bei einer Bestehensquote von 78 % (Vorjahr: 70 %).

Schülerinnen und Schüler, die nach der 10. Klasse keinen Abschluss erreicht haben, stehen folgende Möglichkeiten offen:

  • Berufsqualifizierende Lehrgänge ermöglichen den Schülerinnen und Schülern ohne Berufsbildungsreife in einem Berufsfeld mit sehr praktischen Lernanteilen (fast die Hälfte der Unterrichtszeit) wieder Zuversicht in ihre Kompetenzen zu gewinnen und dadurch auch in den allgemeinbildenden Fächern wieder an die nötigen Anforderungen für den BBR und eBBR anzuschließen, um diese Bildungsabschlüsse am Ende des Bildungsgangs zu erreichen.
  • Der Schulversuch „Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung“ (IBA) entwickelt an 16 Standorten ein weitergehendes Konzept dieser Berufsausbildungsvorbereitung. Hier werden vor allem zusätzliche Betriebspraxisphasen in das Schuljahr integriert und es sind alle Abschlussmöglichkeiten analog der Sek I Verordnung bis zum Mittleren Schulabschluss vorgesehen.

Für beide Wege ist wichtig, dass neben der Option, den allgemeinbildenden Schulabschluss zu erreichen, der berufsfachliche und der berufsübergreifende Kompetenzerwerb im Fokus stehen, was auch bei Bewerbungen auf Ausbildungsplätze direkt genutzt werden kann.

Zum zweiten Mal ließ die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft auch die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler an den Sonderpädagogischen Förderzentren auswerten. Von rund 900 Prüflingen erreichten 54 % (Vorjahr 56 %) einen Abschluss.

Die detaillierten Prüfungsergebnisse sind unter folgendem Link aufgeführt: http://www.isq-bb.de/ 


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