Ahnen: Hochbegabtenförderung wird ausgeweitet

Das landesweite Angebot an Schulen für Hochbegabtenförderung / Internationalen Schulen soll weiter wachsen. Bildungsministerin Doris Ahnen hat daher nun alle Koblenzer Gymnasien in einem Schreiben aufgerufen, sich für die Realisierung dieses anspruchsvollen Vorhabens zum Beginn des Schuljahres 2006/2007 zu bewerben. "Nach den positiven Erfahrungen in Kaiserslautern und Mainz sowie dem bislang sehr guten Planungsverlauf in Trier können wir nun in Koblenz den nächsten Schritt zum Ausbau der Schulen für Hochbegabtenförderung / Internationalen Schule gehen", betont die Bildungsministerin.

29.10.2004 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Auf der Basis des bereits erprobten Eckpunktepapiers solle in Koblenz eine Schule gefunden werden, die ein speziell auf die dortigen Gegebenheiten abgestimmtes Konzept gemeinsam mit dem Ministerium, der Schulaufsicht bei der ADD, dem Schulträger, den pädagogischen Serviceeinrichtungen im Land und der Universität Koblenz-Landau in Koblenz sowie gegebenenfalls mit weiteren Expertinnen und Experten entwickle. Doris Ahnen unterstrich, nach den bisherigen Erfahrungen werde mit der Verbindung von Hochbegabtenförderung und Internationalität nicht nur besonders begabten Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern ein attraktives neues Angebot gemacht. Mit einem solchen Projekt werde auch das schulische Angebot in der jeweiligen Region eindeutig bereichert.

Interessierte Schulen sollten sich - unter Vorlage geeigneter Unterlagen mit ersten Ideen und Vorstellungen über die konkrete Ausgestaltung eines solchen neuen Angebots - bis zum 22. Januar 2005 beim Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend melden. Einen besonderen Schwerpunkt in der Bewerbung der Schulen sollten dabei bereits gemachte Erfahrungen mit der Förderung begabter oder hochbegabter Kinder und Jugendlicher bilden. Die festgelegten Eckpunkte für die Einrichtung einer Schule für Hochbegabtenförderung / Internationalen Schule sehen unter anderem die Nutzung des BEGYS-Modells (Begabtenförderung mit Schulzeitverkürzung an Gymnasien), das Angebot eines zweiten - internationalen - Schulabschlusses neben dem Abitur, bilinguale Unterrichtsangebote, so genannte "Enrichment-Maßnahmen" (Zusatzangebote, die über den eigentlichen Unterrichtsstoff hinausgehen) und eine enge Kooperation mit den am Standort vorhandenen Hochschulen vor.

Zusatzinformation: Interessierte Medien können das Eckpunktepapier bei der Pressestelle des MBFJ anfordern.


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