Bayern

Bayerische Kinder haben mehr Chancen - Sie sind Bildungsgewinner im Ländervergleich

Die bayerischen Grundschülerinnen und Grundschüler haben im Ländervergleich mehr Chancen, auf einem tragfähigen Fundament ihren Bildungsweg erfolgreich fortzusetzen. Sie gelten nach der jüngsten Studie des Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungsgwesen als Bildungsgewinner, sie haben so mehr Chancen. Aber es gelingt leider dem BLLV-Präsidenten Wenzel auch dieses Mal nicht, die gute Nachricht zu erkennen. Auch dieses Mal deutet er dieses Ergebnis einer repräsentativen bundesweiten Vergleichsstudie negativ - Schwarzmalen ist angesichts dieser Tatsache wirklich nicht angebracht. Es ist bedauerlich, dass der BLLV-Präsident in nahezu jeder seiner Meldungen die jeweils im Fokus stehende Schulart schlecht darstellt.

08.10.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das Bayerische Kultusministerium nimmt zu den Aussagen des BLLV-Funktionsträgers wie folgt Stellung:

  1. Die bayerischen Schüler haben bei der Vergleichsstudie bundesweit die besten Ergebnisse im Lesen, Zuhören und in Mathematik erzielt. Wer die besten Bildungserfolge vorweisen kann, ist ein Bildungsgewinner.

  2. Diese Aussage gilt im bundesweiten Vergleich auch für bayerische Kinder aus Zuwandererfamilien und Familien, die ihre Kinder nicht in dem Maße unterstützen können, wie sie es gern wollen. In Bayern lernen sie im Vergleich zu ihren Mitschülern in anderen Ländern sehr erfolgreich.

  3. Der Bildungserfolg ist, wie Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle bereits am Freitag betonte, ein Erfolg der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und der Eltern, die in einem stabilen pädagogischen Rahmen sich ausgesprochen intensiv engagieren.

  4. Der Bildungserfolg der bayerischen Kinder basiert auf der Praxis der Bildungsarbeit an allen bayerischen Schulen - des Förderns und Forderns.

  5. In Bayern sind die Klassen der Grundschulen im Durchschnitt von der Klassenstärke in den vergangenen Jahren weiter gesenkt worden, und zwar seit dem Schuljahr 2007/08 von rund 23,2 Schüler auf nun rund 21,4 Schüler. Zugleich wurde die Klassenhöchstgrenze gesenkt, allein in diesem Jahr wurde diese erstmals in der 3. Jahrgangsstufe auf 28 und in der 4. Jahrgangsstufe auf 29 Schüler begrenzt.

  6. Die bayerischen Lehrkräfte sind sehr gut ausgebildet und nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil. Der Freistaat hat in den jüngsten Jahren neue Beförderungsmöglichkeiten auch für Grundschullehrkräfte eröffnet, um ihre sehr engagierte Arbeit auch zu würdigen.

  7. Die Eltern haben nach der Weiterentwicklung des Übertrittsverfahrens 2009 die Möglichkeit, Kinder, die beim Probeunterricht in Deutsch und Mathematik die Note 4 erreicht haben, auf die Schule ihrer Wahl zu schicken. Wer allerdings Kinder mit schlechteren Ergebnissen als der Note 4 auf Schulen mit einem höheren Lerntempo schicken will, wird damit leicht die Kinder überfordern. Die Übertrittsempfehlung der Grundschullehrkräfte und der Probeunterricht sind deshalb in Bayern wichtige Hilfen, um für das Kind die geeignete Schule zu finden.

  8. Auch in Bayern gibt es, wie Minister Spaenle bei der Vorstellung der Studie am Freitag ausgeführt hat, viele weitere Aufgaben. Die geht das Kultusministerium mit den Schulen intensiv an.


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