"Bildung trifft Entwicklung"
Sein 25jähriges Jubiläum feiert das Schulprogramm des Deutschen Entwicklungsdienstes, das als Teil des bundesweiten Konsortiums Bildung trifft Entwicklung als Kooperationsprojekt des DED mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung agiert. Anlässlich des heutigen Festaktes betonte Claudia Zinke, Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie, die internationale Bedeutung des Schulprogramms.
27.09.2010 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung"Bildung trifft Entwicklung ist eine verlässliche und zukunftsweisende Kooperation geworden. Wir haben uns in diesem Programm zur Aufgabe gemacht, Verständnis bei jungen Menschen für die zentralen Begriffe der Entwicklungsarbeit zu wecken. Begriffe wie Nachhaltigkeit bzw. nachhaltige Entwicklung, Globalisierung, Globales Lernen sind heute Selbstverständlichkeiten auf der politischen Agenda. Ich bin froh und auch stolz darauf, dass wir an Berliner Schulen hier den Zeiten voraus waren", so Bildungsstaatsekretärin Claudia Zinke. "Das Programm wurde von Anfang an sehr gut angenommen. Allein im vergangenen Schuljahr haben 684 Workshops mit 14 000 Schülerinnen und Schülern und 16 Fortbildungsveranstaltungen für 234 Lehrerinnen und Lehrer stattgefunden."
Dr. Jürgen Wilhelm, Geschäftsführer des DED, betonte: "Wir würden uns sehr wünschen, dass dieses Berliner Schulprogramm ein Vorbild für viele andere Bundesländer sein kann - wo es ja schon 25 Jahre wunderbar existiert."
Das DED Schulprogramm vermittelt Veranstaltungen vorrangig an Berliner Schulen, aber auch an Kindergärten, Volkshochschulen, Universitäten und andere interessierte Institutionen. Ziel ist, für die gemeinsamen Interessen und Probleme der globalisierten Welt Verständnis zu wecken und damit die Teilnehmenden zu befähigen, an der Gestaltung der Weltgesellschaft und des eigenen Lebensumfeldes aktiv und verantwortungsvoll im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitzuwirken.
Entstanden ist das Programm aus der Idee, die Erfahrungen von Fachkräften, die von ihren Einsätzen aus Asien, Afrika und Lateinamerika zurückgekehrt sind, für die Bildungsarbeit in Deutschland zu nutzen. Aus erster Hand berichten sie über ihre persönlichen und fachlichen Erfahrungen im Entwicklungsland und über die deutsche und internationale Entwicklungspolitik. Die Themenvielfalt reicht von Armutsbekämpfung über Fairer Handel und Weltwirtschaft, (Öko-) Tourismus, Demokratieförderung bis zu Interkulturellem Lernen. Damit will der DED einen konkreten Beitrag zu einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft leisten und eine Brücke zwischen Nord und Süd schlagen.
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Angela Krug, Leiterin der Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen
Deutscher Entwicklungsdienst gGmbH
Tulpenfeld 7
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