Digitalisierung

DigitalPakt 2.0 unterzeichnet: Saarland bringt Vereinbarung auf den Weg

Der Ministerrat hat den Vereinbarungen zum Digitalpakt 2.0 zugestimmt. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot hat die Rahmenvereinbarung zwischen Bund und Ländern sowie die Verwaltungsvereinbarung zum Digitalpakt 2.0 für das Saarland unterzeichnet.

29.05.2026 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland
  • Mehrere Schülerinnen und Schüler sitzen an einem Tisch und arbeiten mit Blick auf ein Tablet. © Adobe Stock Bereits mit dem ersten DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 wurden Schulen technisch modernisiert, digitale Lernangebote ausgebaut und die Voraussetzungen für zeitgemäßen Unterricht geschaffen.

Damit werden die Weichen gestellt für weitere Investitionen in moderne Schulen, digitale Lernangebote und zeitgemäße Unterrichtskonzepte. Für das Saarland bedeutet das Investitionen von deutlich über 50 Millionen Euro in die digitale Bildung, die erstmals hälftig von Bund und Ländern getragen werden, sowie mehr Planungssicherheit für Schulträger und Schulen.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot: „Kinder und Jugendliche wachsen in einer Welt auf, die von digitalen Technologien und Künstlicher Intelligenz geprägt ist. Umso wichtiger ist es, sie frühzeitig dabei zu unterstützen, digitale Medien sicher, verantwortungsvoll und kompetent zu nutzen und die digitale Welt, in der sie sich täglich bewegen, aktiv mitzugestalten. Die Digitalisierung ist heute eine grundlegende Voraussetzung für gute Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und erfolgreiche Bildungswege.

Mit der Unterzeichnung des DigitalPakts 2.0 setzen wir ein klares Signal: Die digitale Transformation unserer Schulen geht weiter. Der DP 2.0 ist dabei von zentraler Bedeutung, denn er schafft die Voraussetzungen dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Wohnort – Zugang zu zeitgemäßer Bildung erhalten und somit echte Chancengerechtigkeit erleben. Es geht nicht allein um Technik und Tablets auf dem Tisch, sondern um Chancengerechtigkeit, Zukunftskompetenzen und die Frage, wie gut wir junge Menschen auf ihre Zukunft vorbereiten. Dass Bund und Länder diesen gemeinsamen Weg fortsetzen, ist ein wichtiges Signal für unsere Schulen und für die Zukunft der Bildung in Deutschland.“

Bereits mit dem ersten DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 wurden Schulen technisch modernisiert, digitale Lernangebote ausgebaut und die Voraussetzungen für zeitgemäßen Unterricht geschaffen. Mit einer Verausgabungsquote von 96 Prozent beim Basis-DigitalPakt und 99 Prozent bei den Zusatzprogrammen gehört das Saarland bundesweit zu den Ländern mit der erfolgreichsten Umsetzung.

Gleichzeitig hat das Saarland die Digitalisierung seines Bildungssystems konsequent weiterentwickelt. Mit der landesweiten systematischen Medienausleihe werden Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler flächendeckend mit digitalen Endgeräten ausgestattet. Die Online-Schule Saarland hat sich als zentrale Lern- und Arbeitsplattform etabliert. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Schulverwaltungssoftware DESC und den KI-Chatbot „AIS.chat“, die den Schulen landesweit zur Verfügung stehen.

Der Digitalpakt 2.0 setzt den erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre fort. Er verbindet Investitionen in moderne digitale Infrastruktur mit der Weiterentwicklung von Unterricht, Schule und Lehrkräftebildung und schafft so die Voraussetzungen für zeitgemäßes Lernen in einer zunehmend digitalen Welt.

Hintergrund

Mit dem Digitalpakt 2.0 investieren Bund und Länder gemeinsam fünf Milliarden Euro in die Zukunft der Bildung. Die Finanzierung erfolgt jeweils zur Hälfte durch Bund und Länder. Für das Saarland bedeutet das Investitionen von deutlich über 50 Millionen Euro in die digitale Bildung.

Der Digitalpakt 2.0 umfasst drei Handlungsstränge: den weiteren Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur, die Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie die Lehrkräftebildung. Bund und Länder verfolgen damit das gemeinsame Ziel, die digitale Transformation des Bildungssystems nachhaltig voranzutreiben und Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Anforderungen einer zunehmend digitalen Welt vorzubereiten.


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