Bayern

Eltern fordern zwei Wege zum Abitur

In Bayern wird derzeit darüber diskutiert, neben dem achtjährigen Gymnasium wieder ein neunjähriges anzubieten. Der Bayerische Elternverband lehnt eine Rückkehr zum G9 ab. "Das Gymnasium soll der Schnelläuferzug zum Abitur bleiben", sagt die BEV-Landesvorsitzende Maria Lampl, "für alle, die nach zwölf Schuljahren ihre Studienberechtigung in der Tasche haben wollen."

03.07.2012 Pressemeldung Bayerischer Elternverband

Für alle anderen biete sich ein zweiter Weg an, der nach 13 Schuljahren zum Abitur führt. "Ob diese Schule dann Sekundarschule, Oberschule, Gemeinschaftschule oder Stadtteilschule heißt, ist egal", sagt Lampl. "Wichtig ist, dass sie ebenso anspruchsvolle Lernziele setzt und mindestens so gut fördert wie das Gymnasium."


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